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Consultant

Eine gängige Vorgehensweise beim Bestimmen von Search Intent ist es, sich die Top 10 Ergebnisse und die allgemeine Gestaltung der SERPs mit unterschiedlichen Features und Verticals zu einem Suchbegriff anzuschauen. Auf deren Basis wird dann hergeleitet, welche Suchintention hinter dem Query steckt und welche Anforderungen an einem eigenen Inhalt bestehen, den man fürs Ranking ins Rennen schickt.

Doch daraus ergeben sich zwei Probleme:

"Chances are high that a look at the current top 10 rankings can get you close to the right answer -- or at least close to the best answer that is out there in the open. Of course, there is a chance that nobody has found the best way to meet users' search intent yet -- and that your new content might outperform everybody."

Zum einen arbeiten wir dabei auf der Annahme, dass die richtige Antwort schon Teil der Liste ist.

"But even 'only' extracting search intent from current rankings requires manual analysis that is seldom scalable to large keyword sets."

Zum anderen ist das Vorgehen eher mühselig und nicht wirklich skalierbar.

Johanna Maier von DEPT hat sich daher ein paar Gedanken dazu gemacht und aufgeschrieben, wie sie den Search Intent Large Scale und im Bulk analysiert bekommt. Der Artikel ist sehr ausführlich und viel zu lang, als das ich alles 1:1 hier wieder geben könnte - daher einfach an dieser Stelle eine ausgesprochene Leseempfehlung für Dich!

Um schonmal ein paar Aspekte vorweg zu nehmen: In Johannas Ansatz spielen die Programmable Search Engine (PSE) von Google und die zugehörige Custom Search JSON API eine entscheidende Rolle.

Wenn Du Dich jetzt fragst: Was?

"(The Programmable Search Engine) provides webmasters with a search engine functionality that they easily can integrate into their websites. (...) you can fully customize and tweak the search experience with the manifold settings of the Programmable Search Engine (...)."

Mit der PSE kannst Du also eine Suchmaschine in Deine Website einbauen und ganz nach Deinen Anforderungen und Bedürfnissen anpassen.

"The API takes the results of your custom search -- from your Programmable Search Engine -- and delivers them to you in a JSON format. JSON-LD (JavaScript Object Notation for Linking Data) is a widely used format to exchange data in a simple textual form between applications. So you can use the API's data, e.g. URLs and title tags ranking for a keyword, in any of your own applications, like in Google Sheets as we will do later."

Mit Hilfe der API kannst Du Dir die Ergebnisse Deiner individuellen Suche als JSON bereitstellen lassen und dann an anderer Stelle weiterverarbeiten. Zum Beispiel in Google Sheets.

Ein interessanter Ansatz, bei dem die Betrachtung beispielsweise nach Geschlecht ein guter Anfang ist. Weitere Elemente zu nutzen, um Rückschlüsse zu ziehen, liegt nahe:

  • Wenn es ein Featured Snippet oder People Also Asked Box gibt, dann handelt es sich sehr wahrscheinlich um "Know"

  • Sind Product Listing Ads enthalten, ist ein transaktionales "Do" impliziert

Was ebenfalls spannend ist, sich so ad hoc aber vermutlich eher nicht lösen lässt: Welcher Seitentyp ist relevanter, die Kategorie oder die Produktdetailseite?

Zudem stellt sich die Frage, wie schnell man tatsächlich ans Limit einer kostenfreien Nutzung stößt und ob es sich lohnt, hier in die kostenpflichtige Version zu investieren.

Auf jeden Fall spannend, ist es doch ein Thema, das uns auch immer wieder umtreibt - da sind solche Impulse immer eine tolle Gelegenheit, sich mal wieder damit zu befassen.

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