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Consultant

Auf Googles Blog “The Keyword” wurde vor kurzem ein Artikel veröffentlicht, in dem uns Google Tipps und Hinweise für die effektive Verwendung der Google Suche gibt. Nun denken wir als SEOs gerne, tagein und tagaus mit der Suche beschäftigt, dass wir das Suchen selbst weitestgehend beherrschen. Wer aber rastet, der rostet, deswegen haben wir uns den Artikel natürlich trotzdem durchgelesen.

Während die Tipps keine völlig neuen Dimensionen eröffnet haben, hat es sich trotzdem gelohnt. Denn mit der SEO-Brille ist die folgende Anregung spannend zu lesen:

Tipp #3: Wählt Wörter gezielt aus Wählt Wörter, die wahrscheinlich auf der gesuchten Website vorkommen. Schreib also zum Beispiel nicht “mein Kopf tut weh”, sondern “Kopfschmerzen”, da dies das Wort ist, das auf einer medizinischen Website höchstwahrscheinlich erscheinen würde.”

Je nachdem, wie lange Du schon in diesem Internet unterwegs bist, wirst Du Dich an deutlich plumpere Suchmechanismen erinnern als den aktuellen Stand der Dinge. Die “Sprache” der Suchmaschine zu sprechen, war noch nie so leicht wie heute. Aus unserer Sicht war ein Teil dieser Entwicklung das Bestreben von Google, dass diese “Verschlüsselung” der Suchintention über die Suchanfrage so weit wie möglich entfällt.

In diesem Artikel wird dieses Vorgehen nicht nur befürwortet, sondern konkret empfohlen. Im Jahr 2021 schon ein wenig überraschend. Zwar liegt die Vermutung nahe, dass der Artikel größtenteils diesem Eintrag aus der englischen Google-Hilfe entlehnt ist.

Doch selbst wenn dieser Ursprung möglicherweise älter ist, wurde die Information schlicht übernommen und in keinem der beiden Fälle aktualisiert. Ohne aus einer Mücke einen Elefanten machen zu wollen, scheint es so, als würde Google uns sagen: “Sag nicht, was Du willst, sondern das, wovon Du denkst, dass es die besten Ergebnisse für Dein Anliegen liefert.” Und das ist schon spannend.

Vor allem wenn man sich anschaut, wie die Suchergebnisseiten für die von Google genannten Beispiele “mein Kopf tut weh” und “Kopfschmerzen” aussehen.

Mit einem behält Google recht: man kann mit der Anpassung seiner Suche unterschiedliche Ergebnisse erwarten. Aber vor dem Hintergrund, dass Google “Kopfschmerzen” für die richtige Anfrage hält, um zu dem vom Nutzer bei “mein Kopf tut weh” gewünschten Ergebnis zu kommen, sollten die Ergebnisse nicht ähnlicher sein?

Reproduzieren lässt sich ein so deutlicher Unterschied für die Beispiele aus der englischen Variante nicht. Auch ein Test mit Bauchschmerzen anstelle von Kopfschmerzen liefert weitaus ähnlichere Ergebnisse. Jetzt könnte man wohlwollend sagen, dass Google an dieser Stelle ja ein gutes Beispiel genommen hat.

Auf der anderen Seite fragen wir uns doch, wieso die Interpretationen der Suche so auseinanderklaffen. Entweder Google weiß etwas über die Anfragen, was wir nicht wissen, oder aber nicht jede Anfrage wird gleich gut verstanden.

Consultant

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