Wahrscheinlich geht es vielen so wie uns. Wir sind betroffen und wütend von dem, was Wladimir Putin mit dem Angriff auf die Ukraine anrichtet. Und wir sind wütend auf die anfängliche Zurückhaltung von uns Deutschen und Europäern. Umso besser, dass wir hier jetzt Entscheidungen und Haltung gefunden haben.
Sophie (meine Frau) und ich unterstützen seit vielen Jahren den Verein Pryvit, der jedes Jahr Kinder aus der Tschernobyl-Region nach Deutschland holt, um ihnen medizinische Versorgung und eine unbeschwerte Zeit zu ermöglichen.
Ich bin jedes Mal erschüttert, wenn die Kinder ankommen und kann mir nur schwer vorstellen, wie das Leben in ihrer Heimat und in ihrem Alltag ist. Dass diese Heimat jetzt Ziel eines Angriffskriegs ist, ist für mich schwer begreiflich.
Wir haben diskutiert, wie wir im Newsletter mit unserer Wut und Betroffenheit umgehen wollen. Nun: Wir verzichten auf die Leichtigkeit, die diesen Newsletter normalerweise prägt. Wir teilen unsere Betroffenheit mit Dir. Wir Wingmenschen werden versuchen mit Pryvit einen Weg zu finden, wie wir am besten konkret helfen können.
Hast Du Ideen, wie konkret geholfen werden kann oder möchtest Dich anschließen, dann melde Dich gern bei uns.
Das zweite ist: Am Ende des Newsletters findest Du einen Artikel, in dem wir verschiedene Dinge zusammengetragen haben, die jetzt als Onliner noch wichtiger sind als sonst.
Trotzdem geht es uns auch so, wie vielen von Euch: Unsere spannende Arbeit ist ein wichtiger Teil unserer Psychohygiene und nur, wenn wir aufrecht stehen, können wir anderen helfen. Deswegen gibt es auch heute wieder wichtige Impulse für Deine fachliche Weiterentwicklung:
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Wir hoffen, dass dieser Konflikt möglichst bald endet und Putin einen Rückzieher macht. Auch wenn wir fürchten müssen, dass das Gegenteil passiert.