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Consultant

Wusstest Du, dass Du in der Google Search Console nicht nur XML-Sitemaps einreichen kannst? Auch andere Formate können unter "Indexing" im Sitemaps-Report übermittelt werden.

Screenshot-Snippet aus der Google Search Console: Zu sehen ist der Bereich im Sitemaps-Report, in dem man eine neue Sitemap einreichen kann.

Christian und Anke haben neulich auf LinkedInChristian und Anke haben neulich auf LinkedIn daran erinnert dazu herumgenerdet. Denn auch wenn XML-Sitemaps das am weitesten verbreitete Format sind, sind im Sitemap-Protokoll weitere Optionen dokumentiert:

  • Syndication Feeds: RSS, mRSS und Atom 1.0
  • Text-Dateien

In der Sitemaps-Doku der Google Search Central sind die Vorteile und Nachteile der unterschiedlichen Formate fein säuberlich aufgeschlüsselt:

  • Text-Dateien: Während Text-Dateien denkbar simpel aufzusetzen und zu pflegen sind, sind sie auch sehr limitiert: Sie können nur HTML und anderen textbasierten indexierbaren Inhalt enthalten. Gerade bei extrem großen Websites aber vielleicht doch ein gutes Mittel der Wahl, wenn andere Ansätze nicht umsetzbar sind.
  • Syndication Feeds: Ähnlich strukturiert wie XML-Sitemaps werden sie von vielen CMS automatisch erstellt, was schon mal praktisch ist. Sie heben sich von den Text-Dateien zudem dadurch ab, dass sie zusätzlich auch Informationen zu Videos enthalten können – allerdings ist da auch schon wieder Schluss.
  • XML-Sitemaps: Im Vergleich mit Text-Dateien und Syndication Feeds stechen XML-Sitemaps durch ihre Vielseitigkeit hervor: Auch Bilder, Videos, News und lokalisierte Versionen in Form von HREFLANG-Angaben können hier referenziert werden! Das ist super praktisch. Auch, dass viele CMS XML-Sitemaps automatisch generieren und es ansonsten auch eine Menge von Plugins dafür gibt. Auf der anderen Seite wird es in Anbetracht dieser Vielseitigkeit gerne mal umständlich und komplex, vor allem bei zunehmender Größe der Website.

In Christians Artikel bezüglich Sitemaps-Formaten findest Du einen guten Einstieg ins Thema an sich. Wenn Du tiefer eintauchen möchtest, kann ich Dir die zweiteilige Website Boosting Artikel-Serie von Anke empfehlen:

Auch wenn es schon ganze 5 Jahre her ist: Ich durfte dem geballten Sitemap-Wissen von Anke mal beim SEO Meetup Hamburg lauschen und fands extrem spannend, weil ich viel Neues erfahren habe. Die beiden Website Boosting Artikel sind die verschriftlichte Fassung davon.

Foto vom SEO Meetup Hamburg im Juli 2019 bei XING, zu sehen ist Anke Probst beim Vortrag über Sitemaps. Das Bild ist vom anderen Ende des Raums aufgenommen, so dass die aufmerksam zuhörenden Gäste von hinten zu sehen sind. Ihr Blick ist auf Anke gerichtet, die gerade mit ihrer Hand auf dem Beamer-Bild etwas zeigt.

Von keinem geringeren als John Mu kommt im Austausch unter Christians LinkedIn-Post übrigens noch folgender hilfreicher Hinweis:

“RSS/Atom + Sitemaps lassen sich auch kombinieren, es muss nicht immer ein Satz Sitemaps sein”

John Mu

Das verdeutlicht gut, dass Du mehr als eine Sitemap haben kannst. In einigen Fällen ist das sogar unumgänglich, da es ein Limit für die Anzahl der URLs gibt (50.000 bei regulären Sitemaps, 1.000 bei News-Sitemaps). Weitere Gründe, die für eine Aufsplittung der URLs sprechen und wie Du die Aufteilung vornehmen kannst, hat Johan netterweise für Dich aufgeschrieben: “Mehrere Sitemaps für eine schnellere Indexierung”.

Äh, wie, Sitemaps?! Hast Du bisher gar nicht? Keine Panik – brauchst Du, wenn Deine Seite nicht so viele URLs umfasst, im Grunde nicht. Aber:

“Sitemaps selbst verbessern kein Ranking, aber sie helfen Suchmaschinen die relevanten, rankingwürdigen Inhalte zum richtigen Zeitpunkt neu zu crawlen.”

– Johan

Das Zitat stammt aus unserem Wissensbeitrag “Die XML-Sitemap - alles was Du wissen musst”. Dort findest Du umfassende Informationen rund um die XML-Sitemap – denn auch wenn es, wie Du spätestens seit heute weißt, auch andere Formate gibt, ist es noch immer die am weitesten verbreitete Variante.

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