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Consultant

Vorletzte Woche habe ich über Sitemaps geschrieben. In der Ausgabe davor über Google Maps. Heute geht es um Apple Maps.

Vielleicht fragst Du Dich ja: Apple Maps? Was ist daran so interessant? Denn lange Zeit war Apple Maps nur via App verfügbar und entsprechend nur von Menschen mit den erforderliche Gerätschaften nutzbar. Oder über einen Umweg mit DuckDuckGo.

Seit dem 24. Juli ist Apple Maps nun weltweit auf Englisch mit einer Auswahl weit verbreiteter Browser unter http://beta.maps.apple.com/ nutzbar. Erstmal “nur” als Beta, aber immerhin. Apple hat diese Neuerung relativ lapidar als “Kurzmeldung” gedropt (Deutsch / Englisch).

Darin heißt es:

"Karten im Web ist derzeit in englischer Sprache verfügbar und mit Safari und Chrome auf Mac und iPad sowie Chrome und Edge auf Windows-PCs kompatibel.

Weitere Sprachen, Browser und Plattformen werden nach und nach unterstützt."

Spannende Apple Maps Features, die Golem hervorhebt, sind

  • Direktaktionen: Unter anderem soll dies ermöglichen, direkt aus der Kartenoberfläche heraus beim Lieferdienst einer Gastronomie zu bestellen.
  • Führungen: Die Reiseführer sind bisher auf wenige Orte begrenzt und auch noch ohne Ziel in Deutschland.

Andrew Shotland von Localogy berichtete kurz nach der Bereitstellung von Apple Maps für Browser darüber, dass diese Web-Version indexierbar ist. Dies ist zwar grundsätzlich korrekt, allerdings ist der von Andrew vermutete Impact kleiner als erwartet. Aufgrund seiner Screenshots ist zu vermuten, dass die mittlerweile bestehende robots.txt-Sperre damals noch nicht vorhanden war.

Wie diese site:-Abfrage zeigt, ist zwar die ein oder andere URL tatsächlich im Index gelandet, durch das Crawl-Verbot sehen die Snippets aber nicht besonders interessant aus.

Leider konnte ich keine sinnvollen Statistiken dazu finden, wie stark die Nutzung der Kartendienste von Apple und Google bisher im Vergleich stattgefunden hat. Es wäre jedoch zu erwarten, dass Apple hier – sofern die potenziellen Nutzer\*innen davon Kenntnis erreichen – ein paar Prozentpunkte gut machen könnte.

Wobei man selbstverständlich bedenken muss, dass innerhalb der Google-Suche auch weiterhin Google Maps integriert ist und ein Aufruf von Apple Maps hingegen relativ bewusst erfolgen muss.

Nichts desto trotz ist diese Meldung ein guter Reminder, sich die eigenen Apple Maps Einträge einmal anzuschauen, auch wenn hier vermeintlich weniger Menschen unterwegs sind. Zumindest, wenn Du also in irgendeiner Form stationär unterwegs bist, solltest Du einen Blick darauf werfen. Hast Du Deine Einträge überhaupt geclaimed? Wenn nicht, wird es Zeit!

Consultant

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