Zum Hauptinhalt springen
Junior Consultant

In seinem Recap zur SEO SIXT Wiesn hat Florian Stelzner bereits vom Vortrag von Max Muhr berichtet. Diese Woche war Max bei uns zu Besuch und brachte eine Präsentation mit, die ganz nach dem Slogan “geht ins Ohr, bleibt im Kopf” performte und das ganze Team inspirierte: E-E-A-T und Entity Optimization.

In seiner Session erklärte Max Muhr mit seiner unverwechselbaren Erzählerstimme, wie Google Entitäten erkennt, interpretiert und miteinander verknüpft. Also wie das System versteht, dass eine Person für eine Organisation arbeitet, welche Themen sie abdeckt oder dass ein Unternehmen Teil eines größeren Verbundes ist. Diese Beziehungen sind keine Nebensächlichkeiten, sondern die Grundlage dafür, wie Google Relevanz, Autorität und Expertise bewertet.

Wenn Google also Informationen zu einer Marke, einem Autor oder einem Thema verarbeitet, versucht das System, sie in einen semantischen Kontext zu setzen: Wer sagt was? In welchem Themenfeld? Und wie stark ist die Verbindung zwischen Quelle und Aussage?

Genau diese semantischen Verbindungen lassen sich durch strukturierte Daten gezielt unterstützen.

Indem wir zum Beispiel mit Schema.org-Typen wie Author, Organization oder sameAs arbeiten, schaffen wir maschinenlesbare Brücken:

  • Wer ist der Autor?
  • Für welches Unternehmen schreibt er? Mit welchem Unternehmen ist er verknüpft?
  • Auf welchen externen Profilen oder Fachquellen ist er verifiziert?

Diese klaren Signale helfen nicht nur Google, Inhalte thematisch einzuordnen, sondern auch korrekte Zusammenhänge zu erkennen und Quellen in generativen Antworten richtig zu attribuieren. Strukturierte Daten sind dabei kein Selbstzweck, sondern ein Kitt (von vielen), der Expertise sichtbar macht und Vertrauen maschinenlesbar übersetzt.

Hier setzt ein aktueller Artikel von Andrea Volpini im Search Engine Journal an, der zeigt, wie Strukturierte Daten in LLMs wirken. In dem Artikel beschreibt Volpini eine Studie, in der er 97 URLs analysierte, die er in zwei Gruppen aufteilte:

  • “Has structured data” Seiten mit sauber implementiertem Schema.org-Markup
  • “Doesn’t have structured data” Seiten ohne strukturierte Auszeichnung

Dann testete er, wie diese Seiten in AI-Snippets dargestellt werden.

Die Stichprobe ist zwar überschaubar, liefert aber interessante Impulse:

Die Antwort:

“your structured data effectively raises your visibility quota. If your data isn’t structured, you’re capped at the minimum; if it is, you grant AI more trust and more space to feature your brand [...] Structured data doesn’t change the average size of AI snippets; it changes their certainty. It stabilizes summaries and shapes what they include. In GPT-5, especially under aggressive wordlim conditions, that reliability translates into higher‑quality answers, fewer hallucinations, and greater brand visibility in AI-generated results.”

*Kleine Anmerkung an dieser Stelle: Volpini liefert nicht eine robuste kausale Analyse darüber, ob strukturierte Daten selbst die bessere Sichtbarkeit innerhalb von LLMs erzeugen oder ob sie ein Merkmal von Seiten sind, die ohnehin hochwertiger optimiert sind und zum Beispiel deswegen bevorzugt werden.

Strukturierte Daten sind die Instruktionsschicht für KI. Strukturierte Daten schaffen nicht direkt mehr Worte in einer AI-Antwort, sondern mehr Sicherheit. KI-Systeme wissen genauer, welche Informationen passend sind, und schneiden deshalb weniger ab. Sie geben Maschinen Kontext, Sicherheit und semantische Orientierung, sodass Inhalte präziser zitiert und seltener missverstanden werden.

Fazit

Die Diskussion um strukturierte Daten, Entitäten und E-E-A-T zeigt, dass es nicht nur darum geht, was auf einer Seite steht, sondern wie verständlich, überprüfbar und vertrauenswürdig diese Informationen für Maschinen sind.

Es ist Teil einer semantischen Vertrauenskette:

Strukturierte Daten übersetzen menschliche Expertise in maschinenlesbare Entitäten. Sie geben Suchsystemen die Möglichkeit, Informationen nicht nur zu erfassen, sondern auch einzuordnen.

Max zeigt, wie man zeigt, wer man ist und Volpini erklärt, warum das für AI zählt.

Behandle Deine Strukturierten Daten also nicht als Beiwerk, sondern als eine zentrale Informations- und Infrastruktur. Wir helfen Dir gern dabei!

Junior Consultant

Das ist ein Artikel aus unserem Newsletter. Wenn Du jeden Dienstag Morgen schlauer werden möchtest, melde jetzt kostenfrei für den SEO-Newsletter an

Kurze, praxisnahe SEO-Tipps – maximal 1× pro Woche. Keine Werbung, kein Spam.

Deine Daten sind bei uns in guten Händen und werden ausschließlich für diesen Newsletter genutzt.