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Consultant

Manuel Brückmann hat sich kürzlich die Frage gestellt:

"Why is performance that important and how to improve?"

Jetzt fragst Du vielleicht: Was genau ist daran jetzt neu oder spannend?

Well... in Manuels Beitrag geht es nicht irgendwie um SEO. Denn Manuels Disziplin ist die Conversion Optimierung.

Denn auch wenn wir uns im Namen von SEO schon seit Jahren immer und immer wieder

  • mit dem Thema Ladezeiten befassen, 
  • unendlich viele Tickets dazu schreiben, 
  • auf bestehende Unzulänglichkeiten hinweisen, 
  • die Core Web Vitals auseinandernehmen,

ist es irgendwie ganz schön und spannend zu sehen: Wir sind nicht alleine. Andere Bereiche befassen sich auch damit.

Das ist gut, denn:

  1. Eigentlich ist Website Performance kein SEO Thema.
  2. Je mehr Menschen aus verschiedenen Bereichen sich dafür einsetzen, desto höher sind die Chancen, etwas zu bewegen.
  3. Wenn wir unsere SEO-Ressourcen (zeitlich, monetär, etc.) hier – wenigstens teilweise – abziehen können, dann stehen sie uns an anderer Stelle zur Verfügung.

Ich finde vor allem die Sichtweise aus einer doch schon anderen Perspektive auch interessant.

Manuel zitiert und verweist in seinem Beitrag auf Tammy Everts und ihren Artikel "The psychology of site speed and human happiness". Sie versucht darin zu ergründen

"why we crave fast, seamless online experiences"

und geht detailliert darauf ein

  • wieso Zeit ein entscheidender Usability Faktor ist
  • wie wir Wartezeiten empfinden
  • warum unsere Erinnerung unzuverlässig ist

und weitere Punkte. An der Stelle: Unbedingte Empfehlung, sich den Artikel oder das zugehörige Video mal reinzuziehen!

Vor allem ein spannender Kontrast dazu, dass wir SEOs diesbezüglich ja auch immer das Crawling durch Google & Co im Hinterkopf mit dabei haben: Kommt der Bot da gut durch oder verplempern wir Ressourcen? Bauen wir da vielleicht irgendwo fiese Fallen auf, die ein Rendering für den Bot nicht nur erschweren, sondern verhindern? Man denke nur mal an den "Discovered - currently not indexed"-Report in der GSC...

Aber zurück zu Manuel. Der macht deutlich, dass Ladezeiten – neben Usability, Accessibility und Visibility – ein nicht ganz unwesentlicher Teil in der Basis der ROI Pyramide sind.

Grafik mit Überschrift "The ROI Pyramid", die aus 3 Stufen besteht. Stufe 1 unten: Usability, accessibility, visibility, performance mit dem Claim "I can buy it". Der Begriff "Performance" ist rot hervorgehoben. Stufe 2 mitte: Motivation, Psychology mit dem Claim "I want to buy it." Stufe 3 oben: Brand, emotion, habit mit dem Claim "I have to buy it." (Quelle)

Und er hat eine ganze Latte an Tools im Gepäck, mit denen er Tag für Tag die Performance seiner Kunden unters Mikroskop legt.

Auch wenn die Funktionen der meisten genannten Tools durch die Chrome Developer Tools und Pagespeed Insights eigentlich schon abgedeckt sind, liefert Manuel ein paar zusätzliche Anregungen und Ideen, was man sich alles wie und womit anschauen kann, wenn einem Dev Tools und Pagespeed Insights nicht so leicht von der Hand gehen.

Sehr hilfreich ist da auch diese Tool-Übersicht, die im Artikel ganz oben zu finden ist:

Tabellenartige Übersicht verschiedener Tools zum Performance Benchmarking. In 3 Kategorien verteilt: Uptrends, Pingdom, New Relic, Dynatrace, Datadog und Website Analytics für das generelle Monitoring. WebPageTest.org, Calibre, Google Page Speed Insights, GT Metrix, Carbon Footprint und Yellow Lab Tools für Vergleiche und Wettbewerb. LayoutShift Generator, Analyzer für CSS, Image, WebFont und CDN, sowie Webdev Tools für tiefer gehende Performance Untersuchung. (Quelle)

Ich fand den Perspektivwechsel in eine andere – wie ich finde auch sehr spannende – Disziplin auf jeden Fall erhellend. Vielleicht geht es Dir ja ähnlich und wenn Du Dich tiefer rein wühlen magst, liefern Dir Manuel (und Tammy) schon mal zwei gute Einstiegspunkte.

Ansonsten haben wir im Newsletter in der Vergangenheit ja auch schon gelegentlich über Ladezeiten geschrieben. Eine kleine Auswahl:

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