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Junior Consultant

Am Thema Künstliche Intelligenz führt inzwischen ja kein Weg mehr vorbei – auch nicht in unserem Newsletter. Damit verbunden stellt sich natürlich auch immer häufiger die Frage, wie man es schafft, mit den eigenen Inhalten in AI Output Formaten aufzutauchen.

Eine gute Frage. Umso schöner, dass Malte Landwehr passend dazu einen Artikel geschrieben hat, in dem es genau darum geht: Wie Du Deine Inhalte für Large Language Models optimieren kannst, um am Ende im Output der künstlichen Intelligenz zitiert zu werden. GAIO (Generative AI Optimization) nennt sich das – für alle, die noch etwas Platz für eine weitere Abkürzung in ihrem Gehirn haben.

Damit Du den Artikel nicht lesen musst (der Text ist Englisch und wer braucht das schon an einem Dienstag?), haben wir’s getan und Dir hier die wichtigsten Punkte kompakt zusammengefasst. Dabei verzichten wir größtenteils auf die technischen Details á la “So funktionieren LLMs” und fokussieren uns lieber gleich auf die konkreten Möglichkeiten:

  1. Datenquellen nutzen: LLMs müssen Deine Website logischerweise zuallererst einmal finden, um sie überhaupt zitieren zu können. Und wo tun sie das? Häufig aus wichtigen Datenquellen wie Common Crawl (CCBot daher nicht blockieren), Wikipedia, Reddit bis hin zu Büchern.

  2. Aktualität und Relevanz: Biete aktuelle und relevante Inhalte an. Insbesondere neue Themen und aktuelle Ereignisse haben nämlich höhere Chancen, in RAG (Retrieval-Augmented Generation)\-gestützten Antworten zitiert zu werden. Denn die alten hat das LLM ja gewissermaßen bereits geschluckt.

  3. Präsenz auf wichtigen Plattformen: Ähnlich wie unser erster Punkt: Optimiere Deine Sichtbarkeit auf Seiten wie Wikipedia, Reddit und Quora sowie auf großen Nachrichten-Websites (Schau hierzu auch gerne einmal bei Philipps Artikel vorbei). Gerade bei Wikipedia und Nachrichten-Websites ist das natürlich leichter gesagt als getan. Vor allem als kleine Website. Aber Reddit, Quora und im deutschen Raum vor allem GuteFrage? Das ist auf jeden Fall drin\!

  4. Technische Optimierung: Ganz ohne ein paar technische Zusätze geht es natürlich trotzdem nicht. Halte die Ladezeiten auf Deiner Seite möglichst gering, idealerweise unter 500ms. Vermeide außerdem komplexe JavaScript-Abhängigkeiten und stelle sicher, dass alle Hauptinhalte sofort verfügbar sind. Im Grunde recht ähnlich wie beim Optimieren für Google also.

  5. Hochwertige Texte: Google liebt Text. Und LLMs tun das auch. Gerade deshalb solltest Du auch hier großen Wert auf hochwertige Texte legen. So schön Videos und Bilder auch sein können. Dazu Zusammenfassungen am Anfang oder Ende der Seite (lieber am Anfang) und Du hast schon eine solide Grundlage.

  6. Qualität statt Spam: Spam gibt’s im Internet bekanntlich genug. Warum das Web (und LLMs) also noch weiter mit irgendwelchem Schund zumüllen? Oder es zumindest versuchen… Damit der Output am Ende immer schlechter und schlechter wird? Wie eine Shit-Spiral of Death. Keine gute Idee. Also lieber authentisch bleiben und mit hochwertigen Inhalten auf den relevanten Plattformen präsent sein, um am Ende auch verdient organisch zitiert zu werden.

Fazit:

Wie wir sehen: Es sind keine magischen Tricks oder Zaubersprüche nötig, um in LLMs zu landen und am Ende in AI Outputs zitiert zu werden.

Vielmehr gibt es zahlreiche Ähnlichkeiten zur klassischen SEO, an die wir uns ohnehin halten sollten. Zumindest, wenn wir langfristigen Erfolg in der Suchmaschinenoptimierung haben wollen. Natürlich ist es für eine kleine Website nicht mal eben möglich, auf Wikipedia erwähnt zu werden oder ein eigenes Buch zu veröffentlichen.

Aber mit Qualität und Konstanz funktioniert es trotzdem. Dann winkt nicht nur die Top-Platzierung bei Google, sondern auch direkt noch eine Erwähnung in einem der zahlreichen AI Outputs. In diesem Sinne: Quality on\! Effort on\! Dann klappt der Rest von ganz alleine.

Junior Consultant

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