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Junior Consultant

Die SEO-Welt hat sich im Laufe der Zeit ganz schön gewandelt und aus dem "Wir brauchen ein paar Backlinks und die wichtigsten Keywords hier und dort" ist inzwischen eine regelrechte Wissenschaft geworden. Keywords an den prominenten Stellen allein reichen längst nicht mehr und bei Backlinks kommt es inzwischen vor allem auf Qualität an und nicht mehr nur auf die Quantität.

Immer wieder hört man dann auch noch von den mehr als 200 Ranking-Faktoren, die Google berücksichtigt (Matt Cutts sprach sogar von 10.000). Die Gewichtung und das Zusammenspiel sind natürlich von Nische und Nische unterschiedlich und ändern sich ständig. Dazu naht mehr und mehr die Einführung von SGE und selbst wenn Du glaubst, alles richtig zu machen, kegelt Google Deine Website plötzlich beim nächsten Core Update ins Nirwana. Puh, wer soll da noch wissen, wo vorne und hinten ist?

Die 3 Konstanten im SEO-Dschungel

Da stellt sich selbstverständlich die Frage, worauf es bei der Suchmaschinenoptimierung denn nun am Ende ankommt. Um die Frage detailliert beantworten zu können, kommt es wie üblich auf Deine Website, Deine Nische, Dein Ziel und viele weitere Faktoren an, die sich leider nicht pauschal beantworten lassen. Aber zum Glück gibt es ein paar generelle Kernpfeiler, die für jede Domain gelten und die Du folglich stets auf dem Schirm haben solltest. Welche 3 das sind, wird Dich vermutlich nicht überraschen:

1 – Hochwertige Inhalte:

Sicher, von den hochwertigen und uniquen Inhalten hat jeder und jede in der SEO-Welt schon gehört. Aber wer hält sich am Ende wirklich daran und produziert tatsächlich hochwertige Inhalte mit Mehrwert? Gerade jetzt, wo es so leicht ist, den Artikel der Konkurrenz einfach in ChatGPT zu werfen und dort etwas umformulieren zu lassen?

Daher Punkt 1: (Echt) hochwertige und relevante Inhalte. Die zahlen sich am Ende aus. Besseres User Engagement inklusive! Passende Artikel zum Thema "hochklassiger Content" findest Du übrigens in unserem Newsletter: In Ausgabe #96 schreibt Jolle über gute Content Briefings und in Ausgabe #175 erzählt Dir Sandra etwas über mehr Nachhaltigkeit durch gute Texte

2 – User Experience:

Das Thema User Experience solltest Du ebenfalls im Blick behalten. Zwar bewertet Google das Erlebnis von Nutzerinnen und Nutzern (aktuell noch) nicht so hoch, aber spätestens wenn eine Besucherin beim zweiten Klick auf Deine Website wieder zehn Minuten beim Laden warten muss, ist sie weg. Und zwar garantiert und vermutlich für immer!

Darum sorge für ein tolles Erlebnis, selbst wenn Google in dem Bereich aktuell (noch) nicht so streng ist.

Leistungsbericht aus Pagespeed Insights, der 100 von 100 anzeigt. Unter der Zahl steht der Hinweis: Die Werte sind geschätzt und können variieren. Die Leistungsbewertung wird direkt aus diesen Messwerten berechnet. Siehe Rechner.

3 – Technische Optimierung

Deine Website kann noch so traumhaft aussehen und einfach zu handhaben sein: Wenn Deine URLs nicht indexiert werden können und Deine robots.txt den Crawler davon abhält, wichtige Bereiche Deiner Website zu crawlen, nützt das alles reichlich wenig.

Darum kümmere Dich anständig um Deine Technik (allen voran um das Thema Crawling und Indexierung). Sie ist das Fundament für die anderen beiden Bereiche. Hin und wieder ein Crawl und ein regelmäßiger Blick in die Google Search Console lohnen sich immer. Selbst wenn es nur darum geht, festzustellen, dass noch alles in Ordnung ist.

Aller guten SEO-Dinge sind drei

Das waren sie... 3 SEO-Grundpfeiler, die bei Dir immer mit im Fokus stehen sollten. Zugegeben: Allzu große Überraschungen sind in der Liste nicht dabei. Aber darum geht es ja im Grunde:

In der Flut an Neuerungen und Änderungen verliert man die Basics nur allzu gerne aus den Augen. Ich kenne solche Momente selbst auch. Da feilt man stundenlang daran, die Strukturierten Daten noch weiter auszubauen, und übersieht dabei, dass die URL seit drei Tagen auf Noindex steht.

Ja, SEO ist komplex (Oder ganz einfach? Diesem philosophischen Thema hat sich Philipp vor ein paar Wochen in der Newsletter Ausgabe #183 gewidmet). Anstatt Dich aber zu stark oder ausschließlich auf den Feinschliff zu konzentrieren, solltest Du Dich auch stets auf die Konstanten besinnen. Und die heißen: Hochwertige Inhalte, ein positives Seitenerlebnis und ein stabiles technisches Fundament.

Bei all den Neuerungen, dem Wandel und aller Verwirrung wird nämlich gerne vergessen, worauf es Google am Ende wirklich ankommt: Geld! Suchenden eine positive Erfahrung und das beste Ergebnis für ihre Suchanfrage zu servieren. Und wenn Du das bietest, kannst und wirst Du auf lange Sicht nur gewinnen.

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