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Junior Consultant

Google setzt zuletzt ja mehr und mehr auf KI. Hat inzwischen ja sicher jeder mitbekommen ;’)

Und auch meine geliebte Google Search Console bleibt davon (bald) nicht mehr verschont. So soll es demnächst dort einen Brand-Filter geben, der über ein internes, KI-gestütztes System funktioniert funktionieren soll.

AI powered configurator: Top oder Flop?

Kaum ist die “Meldung” dazu raus, da kommt auch schon die nächste KI-Neuerung. Und zwar gibt es laut Google seit Neuestem einen “AI powered configurator”. Heißt: Du beschreibst, was Du gerne sehen willst, und die KI konfiguriert Dir einen Report mit passenden Filtern und Einstellungen: Der AI powered configurator in der Google Search Console im Leistungsbericht. Neues Feature, um mithilfe von natürlicher Sprache gezielt zu filtern.

In der Theorie: Nice! Denn dadurch sparst Du Dir sicher den einen oder anderen Klick und gerade Anfängerinnen und Anfängern erleichtert das den Einstieg.

Nur muss das Feature natürlich auch wirklich (gut!) funktionieren. Sonst ist das deutlich weniger erfreulich… Milde ausgedrückt. Denn wie schnell werden aus scheinbar korrekten Daten falsche Schlüsse gezogen? Und wer prüft das schon nochmal manuell nach? Da hätte man ja gleich die Filter “wie früher” setzen können.

Abschließende Worte

Die wichtigste Frage: Brauchen wir das eigentlich? Die Antwort: Ja… na ja, weiß auch nicht.

Die GSC-Reports manuell zu konfigurieren ist jetzt sicher nicht das Aufregendste, was man machen kann. Aber es hilft, die Daten wirklich zu verstehen. Mit KI dazwischen wird es zwar bequemer, aber auch intransparenter.

Google hat mit Gemini 3 zwar recht eindrucksvoll bewiesen, dass es in puncto Künstlicher Intelligenz auf dem richtigen Weg ist. Ich bleibe trotzdem bei meinem Take aus meinem letzten Artikel und sehe den Einzug von KI in die GSC (und viele weitere Bereiche) eher skeptisch.

Klar, KI macht vieles leichter. Aber genau deshalb wird sie auch gern als Ersatz fürs eigene Denken benutzt. Selbst Gedanken machen? Dinge hinterfragen? Ach was, viel zu anstrengend. Die KI wird’s schon wissen. Ganz so leicht ist es am Ende trotzdem nicht. Irgendwer muss am Ende den Kopf noch einschalten. Und sei es nur, um den Prompt zu schreiben.

So, nun aber genug geweint. Ganz so “deep” ist diese Neuerung am Ende trotzdem nicht.

Junior Consultant

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