Matt hat schon sehr richtig etwas zu AI-Content gesagt, aber schauen wir noch mal im Detail drauf. Du bist an GPTChat sicher nicht vorbeigekommen. Um Dich abzuholen aber kurz eine Selbstvorstellung, bevor ich noch mal Senf dazugebe:
Ich habe GPTChat gefragt:
Schreibe einen Newsletter-Artikel für den Wingmen-Newsletter, in dem Du ChatGPT vorstellst. Erkläre kurz die Technik, gehe aber vor allem auf die Vorteile und Gefahren für SEOs bei der Nutzung von ChatGPT ein. Bemühe Dich um kurze Sätze und einen schnellen Sprachstil. Du darfst Leserinnen und Leser duzen.
GPTChat:
Liebe Leserinnen und Leser,
heute möchte ich euch von ChatGPT erzählen, einem neuen Tool, das für SEOs von großem Interesse sein dürfte. ChatGPT ist ein Chatbot-Entwicklungstool, das auf dem GPT-3-Modell von OpenAI basiert. Das bedeutet, dass es in der Lage ist, menschliche Konversationen sehr realistisch nachzuahmen.
Für SEOs bietet ChatGPT einige interessante Vorteile. Zum Beispiel können sie damit Chatbots erstellen, die Kundenfragen beantworten oder die Nutzerinteraktion auf ihren Websites verbessern. Das kann dazu beitragen, die Conversion-Rate zu erhöhen und die Kundenzufriedenheit zu steigern.
Aber ChatGPT birgt auch Gefahren. Da es so gut darin ist, menschliche Konversationen zu simulieren, könnten Nutzer versucht sein, die von Chatbots erstellten Inhalte als echte menschliche Meinungen auszugeben. Das könnte zu Verwirrung und Misstrauen führen und das Vertrauen der Nutzer in eure Website und eure Marke beschädigen.
Um diese Gefahr zu vermeiden, empfehle ich, dass SEOs immer klar angeben, wenn Chatbots verwendet werden und dass sie sicherstellen, dass die von den Chatbots erstellten Inhalte korrekt und hilfreich sind.
Insgesamt ist ChatGPT ein mächtiges Tool, das SEOs dabei helfen kann, ihre Websites zu verbessern. Aber wie bei jedem Werkzeug ist es wichtig, die Gefahren im Auge zu behalten und sicherzustellen, dass es verantwortungsbewusst genutzt wird.
Liebe Grüße,
[Dein Name]
Aaaaaalso: Das klingt doch schonmal ganz gut.
Und sicher könnte man damit sehr gut ein System bauen, dass wir mit den PAA-Fragen aus den Suchergebnissen füttern und dann strukturiert aufbauen. Solange wir Fragen beiseite lassen, bei denen zu konkretes Produktwissen oder Empfehlungen gefordert sind, sollte das durchschnittlich guten Content erstellen.
Positive, wie negative Beispiele kursieren zuhauf. Und auf Twitter könnte man eine ganze Bibliothek mit Sammelthreads anlegen.
Und auch ich habe mir Tipps für lange Autofahrten mit Kindern, Code für die Aggregation von Search Console Daten und Prios für die Auswahl von Kreditkarten generieren lassen.
Die Beispiele sind beeindruckend. Bohemian Rhapsody umschreiben? Fahrplan für einen SEO-Audit? Als SEO bewerben? Einen Intent-Classifier bauen? SEO Twitter ist begeistert.
Wie immer bei AI gibt es aber zentrale Probleme. Neben der Gefahr, Nutzerinnen und Nutzer durch fehlende Disclaimer hinter die Fichte zu führen, ist der Faktencheck elementar. Die Zeit hat einen schönen Case von ausgedachten wissenschaftlichen Arbeiten gebastelt.
So schön die Beispiele sind: Für ein Spam-Portal, oder als Ersatz für Billigtexte sind sie ausreichend. Für eine ernsthafte Seite braucht es neben durchdachten Briefings immer noch einen Faktencheck und ein menschliches Review. Und Axel Bergander bringt es schön auf den Punkt:
Wenn dein Text so klingt, als hätte ihn diese Maschine geschrieben, darfst du ihn getrost entsorgen. Er trägt nichts bei. Er ist frei von originellen Gedanken. Es sagt, was schon alle gesagt haben (<- Das ist wortwörtlich die Methode), und jemand anderes hat es sicher besser gesagt.
Google hat nichts gegen AI-Texte. Es ergibt aus Google-Sicht auch keinen Sinn, generierte Inhalte zu bestrafen. Aber es spricht einiges dafür, Content zu belohnen, der Dinge enthält, die andere nicht haben. Und genau das kann eine KI nicht, die nur reproduzieren und remixen kann, was andere gemacht haben. Ehrlicherweise kann das aber auch kein Texter, dem Du ein schnelles, aber wenig fundiertes Briefing und ein paar Cent pro Wort gibst.
Gehst Du so vor, dann fehlt Deinen Texten das Differenzierungsmerkmal, dass Dich langfristig von Deiner Konkurrenz abhebt und Dir eine Berechtigung zum Ranking gibt, weil Du Usern besser bei ihren Fragen und Problemen hilfst als Deine Konkurrenz.