Kaum eine Marketingdisziplin wurde so oft zu Grabe getragen – „SEO ist tot“, „Jetzt kommt KI“, „Niemand googelt mehr“... Und doch, schauen wir auf die Trends, zeichnet sich auch weiterhin das Gegenteil ab: Die Suchnachfrage nach dem Thema SEO wächst. Global. Und zwar deutlich.
Schauen wir zunächst in die letzten 5 Jahre: UK, USA & AUS
Zugegeben, da sind einige Breakouts zwischen, die in erster Linie von trendenden Brands ausgemacht werden, aber auch der Blick in die letzten 12 Monate ist spannend; thematische Nachfrage scheint anzusteigen.
Nachfrageanstieg
Auch im DACH-Raum. Spannend ist, dass der Trend ähnlich läuft, international gesehen, die Suchnachfragen aber doch sehr unterschiedlich sind. Wo in den englischsprachigen Ländern viel nach Tools und bestimmten Brands von Agenturen gesucht wird, so wird im Dach-Raum eher genereller gesucht, nach SEO Agenturen im lokalen Raum und in DE und AT auch nach GEO, was im englischsprachigen Raum so gar keinen Platz innerhalb der Top Queries hat.
Genereller Themenboost = Steigende Nachfrage?
Man könnte jetzt sagen, bloß weil das Thema trended oder wieder mehr nachgefragt wird, bedeutet das ja noch nicht, dass auch die Nachfrage nach Beratung steigt, oder doch?
Lucky us, denn es scheint, als wären SEO Agenturen nachgefragt wie lange nicht, Germany allerdings, as usual, ein bisschen late to the party:
Doch auch der Blick ins letzte Jahr, in den DACH-Raum zeigt uns, dass Nachfrageanstieg da ist:
Kurzer Disclaimer: Die Nachfrage nach SEO Agenturen in Österreich und der Schweiz war natürlich nicht nonexistent, sondern beläuft sich auf Ø 400 mtl. Suchen für das Keyword SEO Agentur in beiden Ländern.
Was aber deutlich werden soll, ist, dass das Thema zunehmend an Relevanz gewinnt, wie auch die Trenddaten sichtbar machen.
Nachgefragt werden im DACH-Raum besonders generelle Suchen nach SEO Agenturen, lokale Agenturen und für unterschiedliche Unternehmensgrößen.
Den Anstieg der Nachfrage als Chance verstehen
Im deutschsprachigen Raum sind wir viel damit beschäftigt uns zu rechtfertigen, anstatt ins Doing zu kommen.
Typische Hürden sind da gerne:
- Projekt‑ statt Kanaldenken: SEO wird noch als Einmal‑Audit gebucht.
- Kapazitätsillusion: „Machen wir, sobald der Entwickler Zeit hat.“
- Preis‑Misstrauen: Diskussionen über Stundensätze statt über ROI.
Möchtest Du davon wegkommen, kann dieser Anstieg eine Grundlage für weitere Gespräche und weniger Diskussionen und Rechtfertigungen sein:
- SEO ist kein Relikt, sondern das Rückgrat der Nachfrageerfassung – weltweit.
- Die englischsprachigen Märkte demonstrieren, wie frühzeitige Investitionen Agenturlandschaften befeuern; der DACH‑Raum zieht spürbar nach.
- SEO ist nicht tot, sondern ein wachsender Kanal.
- Die Komplexität hat zugenommen – durch KI, durch neue Formate, durch technische Anforderungen.
- Wer organische Sichtbarkeit will, braucht Expertise. Und die wird gesucht. Weltweit.
Wenn Du also SEO bist, ist jetzt Dein Zeitpunkt für Gespräche und auch wenn Du SEO suchst, solltest Du anfangen, mit den Agenturen zu sprechen.