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Geschäftsführender Gesellschafter

Jaja, SEO ist tot. Und Totgesagte leben länger. Dies hier ist kein Abgesang auf SEO. Den würdest Du von mir und in diesem Newsletter auch nicht erwarten.

Im Gegenteil: Es ist die Aufforderung, genauer hinzuschauen.

Gestern hatte Lars eine spannende Suchanfrage identifiziert (Mondkalender Haare färben, SV 1.300 Suchen). Mich hat interessiert, ob das stimmt und habe Mondkalender Haare in Google Trends eingegeben. Als Benchmark habe ich Suchmaschinenoptimierung dazu getan. Und siehe da: Seit 5 Jahren geht es mit der Suchmaschinenoptimierung bergab. Was ist denn da los? Mit unserer Auftragsentwicklung deckt sich das aber nicht:

Google Trends (5 Jahre, DE) Mondkalender Haare vs. Suchmaschinenoptimierung

Google Trends: „Mondkalender Haare" und „Suchmaschinenoptimierung" Vergleich. Seit 2019 verlieren beide Themen an Nachfrage, Suchmaschinenoptimierung aber stärker.

Warum geht das Suchvolumen nach Suchmaschinenoptimierung zurück? Haben wir wirklich gegenüber anderen Disziplinen verloren?

Google Trends (5 Jahre, DE) Suchmaschinenoptimierung vs. Accessibility vs. Usability

Accessibility, Suchmaschinenoptimierung und Usability im Vergleich bei Google Trends.Suchmaschinenoptimierung verliert, während die beiden anderen Begriffe etwas gewinnen

Natürlich nicht!

Es wird aber deutlich mehr nach SEO gesucht:

Google Trends (5 Jahre, DE) Suchmaschinenoptimierung vs. SEO

Suchmaschinenoptimierung vs. SEO. Der Graph für Suchmaschinenoptimierung ist kaum zu erkennen.

Wir müssen also die Themen vergleichen. Und wenn wir das tun, dann stellen wir fest, dass die Nachfrage nach SEO steigt und deutlich über der Nachfrage nach Conversion, E-Mail-Marketing oder Social-Media-Marketing liegt:

Google Trends (5 Jahre, DE, Themen): Search Engine Optimization vs. Search Engine Marketing vs. Conversion Marketing vs. E-Mail Marketing vs. Social-Media-Marketing

Google Trends Vergleich der letzten 5 Jahre für die Themen: Search Engine Optimization, Search Engine Social-Media-Marketing. SEO ist doppelt so nachgefragt, wie die anderen Kanäle.

SEO rockt also weiterhin. Und leider macht sich diese Nachfrageverteilung nicht unbedingt in den Budgets und Schwerpunkten der Unternehmen deutlich. Aber das hat offensichtliche Gründe:

  • Unternehmen klar Input/Output-Prognosen. Damit tun wir SEOs uns schwer.

  • SEO hat einen unfairen Vorteil in der Suchnachfrage: Menschen suchen viele Probleme im Zusammenhang mit SEO (sitemap.xml seo, content optimierung seo). Während beispielsweise bei Social Media häufig der Kanal angegeben wird (Bildformat LinkedIn, Bildformat Facebook).

  • Für andere Kanäle gibt es mehr Subdisziplinen, deren Namen komplett anders lauten. Bei uns sind es höchstens Linkbuilding und Content-Marketing.

  • Und da war doch gerade noch ein Punkt, der mir jetzt entfallen ist. Hast Du ihn noch im Kopf?

Das kleine Learning ausgehend von im Mondschein gefärbten Haaren: Weder beim Adplanner, noch bei Google Trends kannst Du einfach die Daten nehmen, sondern muss sich auch immer noch mal überlegen, wie es sich bei den prominenten Synonymen verhält.

Geschäftsführender Gesellschafter

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