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Consultant

Ich hoffe, Du hast den Black Friday gut überstanden, fleißig geshoppt und/oder Deine Kunden shoppen lassen. Für Alle, die auch ansonsten gern shoppen oder shoppen lassen, habe ich heute einen Rückblick auf den Vortrag "​​Google Shopping für Online Shops - Wie du deinen Umsatz in kürzester Zeit verdoppeln kannst" von Bernhard Ollefs auf der OMX.

Anhand einiger Case Studies erklärte er verschiedene Optimierungsmöglichkeiten und betonte die Relevanz von Google Shopping indem er sagte, dass (in seinem Beispiel von fünf großen Onlineshops) mehr als 50 % des Umsatzes über Google generiert wird und die größte Bedeutung hat - aufgeteilt in SEO und SEA.

Die wichtigsten Optimierungsmöglichkeiten habe ich für Dich einmal zusammengefasst:

Die kostenlosen Einträge Google Surfaces nutzen

...das kennst Du als interessierter Leser natürlich bereits aus Johans Review zum Vortrag zu  den kostenlosen Shopping Ads im Nachgang an die Campixx und wenn nicht, kannst Du es dort noch einmal genau nachlesen ;)

  • Bernhard konnte den Erfolg mit mehreren Shops untermalen, bei denen bis zu 10 % Umsatzsteigerung durch die Aktivierung der freien Ads erreicht werden konnten!

  • Anmerkung: Falls Du nicht glaubst, dass das geht: Schau Dir beispielsweise mal die Suchergebnisse für Nike Air Max in den USA an.

Die Nutzung von Custom Labels und internen Daten

...diese werden ebenfalls über den Google Shopping Datenfeed gepflegt. Hier bekommst du fünf Felder zur freien Verfügung und kannst diese nutzen, um anhand der Custom Labels deine Produkte zu segmentieren und die Anzeigen zu steuern - beispielsweise durch das Hinterlegen von Daten der Marge, immer vorrätigen Produkten oder der Average Order Value. Anhand eines Beispiels wird das deutlicher: 

  • Anlegen von Custom Labels zur Verfügbarkeit von Standardgrößen und entsprechendes Ausspielen bzw. stoppen der Ads führte zu geringeren Kosten.

  • Klicks auf geschaltete Ads für nicht verfügbare Produkte entfallen somit - damit sparst Du nicht nur Kosten sondern hast auch weniger unzufriedene Kunden.

Bernhard appelliert daran die Daten ganz genau und wirklich bis ins Detail anzuschauen und entsprechende Handlungen vorzunehmen. 

Berücksichtige den Einfluss des Preises bei Google Shopping

günstigere Produkte werden bevorzugt angezeigt - Google vergleicht Deine Produkte über gtin und EAN mit denen der Konkurrenz und gibt Dir mittlerweile sogar bescheid, wenn Du Deine Produkte zu höheren Preisen als die Konkurrenz anbietest. 

  • Bernhard gibt den Tipp, Deine Produkte zu clustern - je nach Gewinnmarge und die Artikel mit hoher Marge günstiger anzubieten (nur bei Google Shopping) um möglichst häufig angezeigt zu werden und Traffic zu generieren.

  • Schau Dir deine Kosten-Umsatz-Relation genau an und analysiere einmal, wo du Budgets umverteilen kannst indem du Preise senkst um mehr Impressionen zu erhalten.

Fazit

Allgemein zusammenfassend verdeutlicht Bernhard, dass eine konstante Optimierung nur durch die Berücksichtigung aller Einflussfaktoren möglich ist! Ausgehend von der Datenanalyse, bei der Du schauen solltest, welches die spezifischen Einflussfaktoren für dein Produkt sind, die zum Kauf oder Nichtkauf führen kannst Du die Daten entsprechend für ein Clustering nutzen. Weitere Einflussfaktoren wie Preis, Marge oder Verfügbarkeiten werden ebenfalls berücksichtigt und entsprechend sollst Du Gebote für Google Shopping setzen und zu guter Letzt muss das Ganze natürlich entsprechend monitored werden.

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