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Consultant

Wenn Du das liest, bin ich schon im Sabbatical – yay. 🌍 Aber ich wollte Dir noch eine kurze Info mitgeben, wenn Du aus dem Bereich der Tourismusbranche kommst:

Auf TikTok können jetzt direkt Hotels gebucht werden – das Influencer-Game wird also wieder ein Stück erweitert… TikTok ist bereits jetzt eine gute Google Maps Alternative, um Sehenswürdigkeiten oder Restaurants zu finden. Es gibt dazu auch eine eigene Bewertungsseite für die Locations – ähnlich wie bei Google Maps. Nutzer können dann auch – ebenfalls ähnlich wie bei Google Maps – Punkte sammeln für Bewertungen und ein “local explorer” werden.

Seit dem Frühjahr gibt es auch bei uns in Deutschland bereits TikTok Shopping.

Und jetzt gibt es also auch eine Kooperation zwischen TikTok und Booking – Business Insider berichtete dazu.

Zusätzlich dazu gibt es den Bereich “TikTok Go”. Hier kann jedes Hotel eine eigene Seite erstellen, auf der Informationen zu Preisen etc. veröffentlicht werden. Hinzu kommen aber auch Bewertungen, Ausflugsziele drumherum und Videos. Zusätzlich können Nutzer die Hotels taggen. So können sich die App-Nutzer ziemlich umfangreich zu den Hotels informieren. Hierzu startete auch ein Monetarisierungsprogramm, sodass die Hotels Influencer engagieren können, um die Hotels zu promoten und dafür bezahlt werden. Diese müssen mindestens 1.000 Follower haben, 18 Jahre alt sein und ein qualifiziertes Konto haben.

Dann kann das aber anscheinend jeder nutzen und sein Glück versuchen. Hierbei erhalten die Influencer eine Liste mit entsprechenden Aufgaben, welcher Content ausgespielt werden soll und wenn dann jemand bucht, ist es über die Plattform ziemlich einfach, eine Provision zu erhalten.

Laut des Artikels ist das bisher erstmal nur für die USA freigeschaltet. Mal sehen, wann das nach Europa kommt. Bis dahin können wir beobachten, wie sich das Feature in den USA auswirkt und bekommen schon einmal einen sehr guten Eindruck davon, worauf wir uns einstellen und vorbereiten müssen (oder sollten). Falls TikTok damit sehr erfolgreich ist, könnte das einen signifikanten Teil des organischen Traffics verschieben. Das betrifft dabei weniger den Traffic von Google Maps, da Tourismus-Traffic über Google Maps einen stärkeren Ortsbezug hat, sondern vielmehr Websites und Blogs, die von der Inspiration zu Urlaubszielen leben. Wenn das auf Deine Website(s) zutrifft, solltest Du diese Entwicklung auf jeden Fall im Auge behalten. Denn dann hast Du neben den AI Overviews gleich noch jemanden, der Dir künftig fleißig die Besucherinnen und Besucher entreißt. Bevor wir die ganz düsteren Horrorszenarien ausmalen, warten wir aber lieber erst einmal ab, wie sich die Situation auf TikTok entwickelt. Am Ende ist es vielleicht doch nur heiße Luft.

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