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Apropos Podcast...einen tollen Podcast macht Björn Darko. Außerdem hat er einen Vortrag auf der SEOkomm über SEO und Projektmanagement gehalten, von dem ich Dir gerne zwei spannende Ansätze vorstellen möchte.

Besonders in großen Unternehmen sprechen manchmal nicht alle Abteilungen die gleiche Sprache. Genau mit dieser Problematik hat sich Björn auseinandergesetzt und in seinem Vortrag erzählt, was wir SEOs so von Produktmanagern lernen können.

Produktmanager möchten zunächst erst mal den User verstehen. 

Als SEO möchtest Du eigentlich auch den Nutzer verstehen, um dann gute Rankings generieren zu können. Um das zu tun, gibt es verschiedene Frameworks aus dem Produktmanagement, die sich auch auf SEO übertragen lassen.

Björn stellt beispielsweise die Jobs-to-be-done-Theorie vor und überträgt diese auf das Suchverhalten eines Users:

  1. Job: Sucht "Weiße Sneaker" bei Google

  2. Funktionale Dimension: Der Kauf von weißen Sneakern

  3. Soziale Dimension: Smart bei der Arbeit aussehen

  4. Emotionale Dimension: Ohne Turnschuhe fühlt man sich nicht zugehörig zur Gruppe mit coolen Schuhen

  5. User Story: Große Auswahl an Sneakern, damit Menschen im Büro cool aussehen

  6. Content Idee: 10 coole Sneaker für den Büroalltag

Im Prinzip ist die Jobs-to-be-done-Theorie die Handlungsmotivation, die hinter der Suche "Weiße Sneaker" steht und kann Dir als SEO helfen, die Suchintention eines Nutzers besser zu verstehen. Daher solltest Du Dich nicht nur Fragen was ein User sucht, sondern auch das Warum ergründen. Schon Kant hat gesagt: "Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann." 😉

Das Ganze kannst Du dann natürlich auch auf den Conversion-Prozess eines Nutzers übertragen. Wie dieser Prozess aussehen könnte, zeigt Dir Allan Cheng in dem Artikel How to profile your Customers with a modified Clayton Christensen's 'Job-to-be-done' Framework.

Ein weiterer wertvoller Tipp, den Björn in seinem Vortrag gibt, ist es, sich an bestehenden Prozesssteuerungsmethoden von Produktmanagern und Entwicklern zu orientieren und in Iterationen zu planen. Dadurch sprecht ihr automatisch eine Sprache und könnt so auf einer Ebene agieren. Außerdem hast Du größere Chancen, dass Deine SEO-Anliegen auch priorisiert werden. Solche Methoden sind beispielsweise Roadmaps, KanBan-Boards oder auch eine ROI Scorecard.

Mehr spannende Learnings aus dem Produktmanagement kannst Du auch nochmal in Björns Podcast in Folge 57​ nachhören.

Pssst...ein Vögelchen hat mir übrigens geflüstert, dass Du in Björns Podcast SEOPRESSO bald einen Wingmensch hörst 👀👂🏼 🎧 

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