Beim Your-Money-Your-Life-Content setzt Google eine Expertise voraus. Um für solche Themen zu ranken, sollte Google klar sein, dass diese Inhalte ein Experte oder eine Expertin verfasst hat, oder die ganze Seite sollte darauf deuten, dass die Seitenbetreiber kompetent sind. Es kommt aber manchmal vor, dass auf Seiten sowohl YMYL-Content als auch Nicht-YMYL-Content vertreten ist und dies könne, laut John Müller, eine Herausforderung für den Google Algorithmus darstellen.
So sei die Bewertung von Content für Algorithmen per se eine Challenge ohne zusätzliche Hürden wie YMYL oder E-A-T. Kommen nun inhaltlich sehr unterschiedliche Themenspektren hinzu, würde dies die Bewertung des Contents zusätzlich erschweren und im Worst Case zu einem schlechteren Ranking führen. Daher sei es manchmal hilfreich, den YMYL-Content von Nicht-YMYL-Inhalten zu trennen.
Klar, manche Big-Player wie https://buzzfeed.de können sich leisten auf einer Domain über Memes, Cat-Content und investigative Recherchen zu schreiben. Kleinere Seiten, die sich mit viel Mühe Trust bei einem seriösem Thema aufgebaut haben, sollten aber lieber vorsichtig mit unseriösen Inhalten umgehen. Das funktioniert auch andersrum: Auf einem Fashion-Blog würde ein Beitrag über Versicherung wahrscheinlich erstmal nicht so gut ranken.