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Wie bitte? Ja genau, Google hat seinen Search Quality Evaluater Guidelines ein weiteres Update verpasst. Die spannendsten Änderung haben im Themenbereich "your money you live = YMYL", welcher ein Höchstmaß an "expertise, authoritativeness und trustworthiness = EAT" benötigt, stattgefunden. Eine knackige Zusammenfassung gibt es in dem ersten Artikel von Barry Schwartz Google search quality raters guidelines updated today. Lily Ray hat dann noch einmal detaillierter hingeschaut: Google search quality rater guidelines update: What has changed.

YMYL-Themen sind nicht mehr branchenabhängig, sondern liegen immer dann vor, wenn eine Person oder ein Personenkreis geschädigt werden kann. Im ChangeLog der Guidelines heißt es:

"Refined YMYL to focus on topics that require a high level of accuracy to prevent significant harm; added a new table of examples and refreshed existing examples"

 Google nennt dabei folgende Bereiche:

  • Health

  • Safety

  • Financial Security

  • Society

Bietet aber auch als Auffangbecken den Punkt "other". Schlussendlich liegt die Bewertung beim Quality Rater. Google gibt dazu folgenden Hinweis zur Einordnung:

"If you are having trouble deciding whether a topic is YMYL, consider the following questions:

  1. Would a careful person seek out experts or highly trusted sources to prevent harm ? Could even minor inaccuracies cause harm? If yes, then the topic is likely YMYL.

  2. Is the specific topic one that most people would be content with only casually consulting their friends about? If yes, the topic is likely not YMYL."

Immer wenn ein YMYL-Thema vorliegt, kommt EAT ins Spiel. Dabei wird vom Quality Rater immer nur die Webpage betrachtet. Beinhaltet diese ein YMYL-Thema, weißt aber nicht ausreichend EAT auf, wird diese als "low quality page" eingestuft. Auch wenn die eigentliche Website, auf der der Content stattfindet, eigentlich EAT aufweist, wie beispielsweise eine Regierungsseite. Im Umkehrschluss bedeute dies für mich, schon bei der Erstellung eines Inhalts sollte ich mir die Fragen der Quality Rater stellen und abschätzen, ob ausreichend EAT vorliegt, da ich andernfalls Gefahr laufe, Inhalte zu produzieren, die Google gar nicht ausspielt.

Das mag bei einem einzelnen Content-Piece zu verschmerzen sein, aber wenn mir das in großem Stil passiert, dann kostet mich das zum Einen Zeit und Budget und zum Anderen drücken viele Low Quality Pages auf die gesamte Reputation meiner Website.

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