Seo-Suedwest hat JohnMus Kommentar dazu, wie Bindestriche von Google behandelt werden, aufgegriffen, und noch ein wenig ausgeführt. Für Bindestriche heißt das, dass Google sie nicht einfach ignoriert, sondern im Einzelfall entschieden wird, ob die Schreibweise unterschiedliche Bedeutung hat oder als “Synonym” gewertet wird.
Wenn Du überlegst, ob Du das Keyword mit Bindestrich schreibst, sollte also genau nachgedacht und eventuell überprüft werden. Denn das Thema hört eigentlich nicht beim Bindestrich auf, sondern die Behandlung von Bindestrichen folgt hier der “Synonym”-Logik von Google insgesamt. “Synonym” schreibe ich dabei in Anführungszeichen, weil Google in diesem Kontext Synonyme anders definiert als das Lexikon.
Letztendlich will Google nur wissen, ob die Worte/Schreibweisen in dem Kontext zu der gleichen Nutzerintention passen. Google denkt daher in statistischen Synonymen. Wer Thomas Mindnich (termlabs.io) kennt, hat mit Sicherheit schon davon gehört. Der von JohnMu zitierte Vortrag von Paul Haahr, erklärt das Thema aus Googles Perspektive hervorragend. Es lohnt sich, diese 20 Minuten zu investieren.
Auch bei anderen Themen ist es also sinnvoll zu überlegen, welche Schreibweise Deiner Keywords wo am meisten Sinn ergibt. Google ist längst keine dumme Maschine mehr, die nur exakte Buchstabenfolgen vergleichen kann. Schreib also lieber guten Content, der Deinen Nutzern weiterhilft, anstatt nur die verschiedenen Schreibweisen Deines Produktes aufzuzählen.