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Junior Consultant

Es ist wieder einmal soweit: Du hast bemerkt, dass eine Deiner URLs (noch) nicht so toll performt, wie Du es Dir wünschen würdest. Dabei passt alles: Der Content ist einzigartig und mit Mehrwert gefüttert, die Technik bietet die perfekte Grundlage und auch die User Experience ist tip top.

Trotzdem will es mit den Rankings (noch) nicht richtig klappen. Also soll es die interne Verlinkung regeln.

Ab damit in die Hauptnavigation?

Jetzt überlegst Du vielleicht, die jeweilige(n) URL(s) noch als weiteren Punkt in der Hauptnavigation unterzubringen. Ganz nach dem Motto: Einer geht noch. Einer geht noch rein.

Schade nur, dass Du Dir das die letzten vier Mal auch schon gedacht hast und die Hauptnavigation mittlerweile beinahe so überfüllt ist wie ein Kaufhaus wenige Tage vor Weihnachten. Hinzu kommt, dass die Entscheidung über den Aufbau der Hauptnavigation oft nicht (nur) vom SEO-Team entschieden wird.

Wie sieht es mit der Startseite aus?

Aber wohin dann? Die Startseite wäre natürlich noch eine Möglichkeit. Eine, die Du auch gerne nutzen kannst. Aber schöner wäre es, wenn der Link auch auf allen anderen URLs Deiner Website vorhanden wäre.

Ab damit in den Footer

Bleibt also noch der Footer. Was denn? Dort unten neben AGBs und Impressum sollst Du die wichtigsten Links Deiner Website unterbringen? Nein, natürlich nicht. Die gehören trotzdem in die Hauptnavigation.

Aber für URLs, die zwar wichtig sind, aber nicht so wichtig, es in die Hauptnavigation zu schaffen, ist der Footer eine tolle Wahl. Besonders Kategorieseiten eignen sich hierfür wunderbar.

Aber "zählen" solche Links überhaupt? Die Antwort lautet: Ja, tun sie (Mehr dazu findest Du in diesem Artikel). Außerdem erhöht sich dadurch in der Folge natürlich auch die Crawl-Rate dieser URLs, da sie von jeder Seite der Website aus verlinkt werden. Für eine bessere Übersicht solltest Du die jeweiligen Links ab einer gewissen Anzahl übrigens mit Zwischenüberschriften sortieren.

Wie man sowas konkret umsetzen kann, zeigt About You recht schön:

Footer des Onlineshops von About You mit Links zu Damen Kategorien und Damen Marken

Neben einiger Kategorieseiten sind dort auch ein paar relevante Marken-URLs verlinkt und die jeweiligen Links sind mit Zwischenüberschriften gruppiert. Weiter unten folgen dann Social Media Links, Kundenservice und Trust-Signale, ehe ganz am Ende der Seite die "üblichen Verdächtigen" in Form von Über Uns, Impressum, Datenschutz und dergleichen auftauchen:

Footer von About You mit Social Media, Kundenservice, Trust-Signalen und rechtlichen Punkten

Selbstverständlich gibt es noch viele weitere Möglichkeiten, wie Du das Thema angehen kannst. Dazu kommt, dass jede Domain andere Voraussetzungen hat, die Du berücksichtigen musst. Gerade kleinere Websites sollten es mit den Links im Footer demnach nicht übertreiben. Lieber ein paar ausgewählte URLs als ein Meer an Verlinkungen, lautet hier die Devise.

Abschließende Worte

Wie sieht es bei Dir aus: Nutzt Du Deinen Footer auch schon, um gezielt URLs zu fördern und den ein oder anderen Deeplink zu setzen? Oder ist es bisher nur das Abstellgleis für die rechtlichen Sachen, die dort stehen, weil sie irgendwo untergebracht werden müssen?

Das Schöne an Links im Footer ist ja, dass sich die Anpassungen mit minimalem Aufwand umsetzen lassen. Wenig Arbeit mit spürbarem Ergebnis sozusagen.

Du willst noch mehr über das Thema wissen? Kein Problem! Anita hat in der Newsletter Ausgabe #168 ebenfalls einen Artikel zu Footern geschrieben. Vorbeischauen lohnt sich auch hier!

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