Vielleicht liegt es nicht an Google, sondern daran, dass Deine Inhalte oder Deine ganze Website nicht gut genug sind, um ganz vorne mitzuspielen. Oder Du kommunizierst den Wert von SEO nicht gut genug und andere möchten deswegen nicht in diesen Kanal investieren.
Das klingt fies. Aber im Kern hilft diese Art zu denken mehr, als sich immer wieder darüber aufzuregen oder auf Reddit, LinkedIn & Co. rumzuweinen.
Vor ein paar Wochen habe ich dieses Video von Alex Hormozi gesehen. $100M Offers, sein erstes Buch, habe ich vor ein paar Monaten gelesen (und hier eine Leseempfehlung ausgesprochen). Ich stimme ihm aber nicht bei allem und immer zu.
Wie man im Englischen sagt "take it with a grain of salt" – bei vielen Sachen hat er allerdings Recht.
Angenommen, es wäre z. B. wahr: Du hast einen Nachteil, weil Du eine kleine unabhängige Domain bist und Google große Marken mag.
Wie hilft Dir diese Information – dass es den Bias gibt – jetzt weiter? Gar nicht.
Es ist bequemer zu sagen "Ich kann nicht gewinnen, weil X, Y und Z" und sich unter die sanfte Kuscheldecke der Selbstachtung zu legen, als zuzugeben, dass man es besser machen kann und aktiv daran arbeiten muss.
Es liegt an Dir, aus diesem Kreislauf der erlernten Hilflosigkeit auszubrechen.
Die Welt und Google sind nicht fair und werden es auch nie sein. Darum müssen wir sie so akzeptieren, wie sie sind.
"If you believe the bias then you make it true, you make it real, you give it more power rather than less."
– Alex Hormozi
Du fragst Dich vielleicht, was Du jetzt machen kannst? Dir noch mehr Mühe geben.
Es ist z. B. nicht unmöglich, als kleine Marke zu gewinnen. Spezialisten haben gegenüber Generalisten in der organischen Suche auch Vorteile, Stichwort Themenautorität und Fokus.
Du hast nicht genug Budget? Anstatt Dich aufzuregen, dass die SEA-Kollegen sich die Taschen vollmachen und rausfeuern können ohne Ende, kannst Du darüber nachdenken, wie Du SEO besser verkaufst, um mehr Budget rauszuschlagen:
Du möchtest einzigartige Inhalte zaubern, weißt aber nicht wie?
Du hast Angst, im Meer aus KI-Content unterzugehen?
Du hast das Gefühl, dass überall harter Wettbewerb herrscht, gegen den Du Dich nicht durchsetzen kannst?
Kopf nicht in den Sand stecken, hier sind ein paar Ideen:
Deine Inhalte sind, wie eingangs angeschnitten, vielleicht nicht gut genug. Was Du vielleicht brauchst, um trotzdem zu gewinnen, ist ein anderes Mindset was Content angeht: "Killer good" Content statt Copycat Content.
Am Ende des Tages ist diese Frage für viele Dinge im Leben hilfreich:
"What would it take for me to become undeniable?"
– Alex Hormozi
Das einzige, was wir wirklich kontrollieren können, ist unsere Bereitschaft alles (und mehr als die anderen) zu geben, um über die vermeintlich höhere Hürde zu springen.

Disclaimer:
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Mir ist bewusst, dass es einfach ist, aus einer privilegierten Position zu sprechen. Ich habe – um zum Beispiel vom Anfang zurückzukommen – keine (kleine) Affiliate Domain, mit der ich nebenbei Geld verdient habe und die jetzt abgestürzt ist. Aber nochmal: Negativität hilft Dir nicht weiter.
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Den Spiegel, sich selbst zu hinterfragen, nehme ich oft in die Hand und versuche immer besser zu werden. Das kann unbequem sein, ist aber notwendig, um vorwärts zu kommen.
Robert Greene hat vor einiger Zeit zu Andrew Huberman in einem Podcast gesagt, dass Negativität wie ein Süßigkeitenrausch der Emotionen ist und wir sie vermeiden müssen, wenn sie uns nicht weiterbringt.
Bist Du bereit dafür?