Am 3. Juni feierte schema.org das 10-jährige Bestehen. Jippie!
Schema.org was founded on the idea of making it easier and simpler for the ordinary, everyday sites that make up the web to use machine-readable data, and for that data to enable an ecosystem of applications used by millions of people.
2011 haben Google, Microsoft, Yandex und Yahoo das einheitliche Vokabular veröffentlicht. Dadurch wurde es möglich komplexe Inhalte besser für Suchmaschinen auszuzeichnen. Und dadurch einen positiven Effekt auf Sichtbarkeit und Darstellung in Suchergebnissen zu erhalten. Es hieß damals wie heute:
Structured data separates the presentation layer (what a web user sees) from the data layer (what a computer robot sees): machines consuming structured data don't have to "guess" what a web resource is about, but are provided with very exact information that can be parsed and queried.
Dies wurde damals als "pretty big news" von Aaron Bradley auf Seoskeptic vorgestellt. Auch wenn Suchmaschinen heute sehr viel besser im Lesen und Verstehen von Inhalten geworden sind, sind structured data immer noch relevant und die Schemata werden stetig weiterentwickelt.
Vor 10 Jahren wurde Microdata angepriesen als einfache Form der Einbindung von den auf schema.org angegebenen “Vokabeln”, die nur um das bereits bestehende HTML herum gebaut werden mussten. Heute nutzen wir lieber JSON-LD. Denn im Vergleich zu anderen Formaten ist es häufig deutlich leichter zu implementieren und warten.
2008 hatte Google bereits begonnen anhand von gesammelten Daten die Snippets in den SERPs anzureichern. Im [Februar 2011 hatte Google dann auch die sogenannte “Recipe view” eingeführt] (https://googleblog.blogspot.com/2011/02/slice-and-dice-your-recipe-search.html), bei der Rezepte durch strukturierte Daten entsprechend in der SERP erscheinen. Aber sowohl damals als auch heute gilt: die Implementierung von structured data nach schema.org ist keine Garantie für Rich Results! Bereits damals wurde angenommen, dass die Ergebnisse in den SERPs durch das Einsetzen von structured data nach schema.org dazu führen wird, dass viele Fragen bereits auf der SERP beantwortet werden - damit hatten sie offensichtlich Recht. ;)
Eine hilfreiche Übersicht über alle von für Rich Snippets genutzten Datentypen von Article bis Video stellt Google ergänzend zu schema.org zur Verfügung. Daran kannst Du Dich bei der Konzeption gut orientieren.
Aber denk daran: Es gibt noch deutlich viel mehr als diese Datentypen und selbst wenn diese nicht zu besonderen Darstellungen in den SERPs führen, können sie den Suchmaschinen dabei helfen, Inhalte und Zusammenhänge besser zu verstehen.)