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Consultant

Im Newsletter 52 habe ich bereits einen kurzen Blick auf das VideoObject Markup geworfen und Nora hat in der Ausgabe 61 von der Einführung des SeekToAction-Markups berichtet. Nun hat Google seine Best Practice Dokumentation zur Einbindung von Videos aktualisiert. Das nehme ich als Anstoß, um mir das ganze noch einmal genauer anzuschauen und für Dich zusammenzufassen.

Mit dem Video Markup können Key Moments ausgezeichnet werden - für die wichtigsten Momente kannst Du also bestimmte Sequenzen mit Zeitstempel angeben und jeweils einen eigenen Titel festlegen. So sieht der Nutzer dann eine Art Zeitstrahl mit den wichtigsten Momenten und kann dazwischen navigieren und sich einfach einen Überblick verschaffen. Aber diese tollen Features erhält Dein Video nur, wenn es eine eigene Seite hat. Das Video muss der Hauptcontent der Seite sein. Nur dann kann es beispielsweise in einer Video-Box auf der SERP ranken.

Google gibt Best Practices an, damit Dein Video auf der SERP und bei Discover ranken kann:

  • Das Video muss im Netz verfügbar sein - das bedeutet, dass es auf einer gültigen URL zu finden sein muss 

  • Wenn Dein Video auf einer anderen Seite hochgeladen wurde muss sichergestellt sein, dass Google sowohl auf Deine Seite zugreifen darf, als auch auf die, auf der das Video liegt

  • Das Video muss außerdem sichtbar und einfach erreichbar sein - muss der Nutzer sich erst zu Deinem Video durchklicken oder scrollen, findet Google es eventuell nicht

  • Hinterlege das VideoObject Markup - diese strukturierten Daten sind benötigt für Features wie "Live Video" oder "Key Moments", geben über die Description aber auch genaue Informationen an Google, worum es in dem Video geht

  • Lege ein qualitativ hochwertiges Thumbnail fest (mindestens 60 x 30 Pixel) oder erlaube Google, dies zu tun

  • Erstelle Video Sitemaps um Google deutlich zu zeigen, wo sich Videos befinden und gib dort mit Hilfe von Metadaten ebenfalls an, worum es in dem Video geht

  • Das Video muss in einem Format sein, dass Google öffnen kann - eine entsprechende Liste an Formaten befindet sich in der Doku

Was bringt Dir aber der ganze Aufwand? Wenn Google das Video sehen und verstehen kann, hast Du die Chance auf: 

  • Eine kurze Video-Vorschau anstatt nur eines Bildes - mit dem max-video-preview robots meta tag kannst Du die maximale Dauer einer solchen Preview eingrenzen.

  • Wenn Google den Inhalt des Videos versteht, kann dieser zu mehr Suchanfragen passend ausgespielt werden...

  • ...und Google kann selbst Key Moments erstellen, damit Nutzer einfacher zu relevanten Punkten im Video navigieren können

Willst Du sichergehen, dass keine Key Moments für Dein Video angezeigt werden, kannst Du das nosnippet meta tag verwenden.

Nutzt Du Videos schon, um Deinen Content anzureichern? Wenn ja, prüfe einmal, ob die Einbindung den Best Practices von Google entspricht.

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