Für wie viel spielt dabei keine Rolle. Google hat scheinbar noch dringend eine interne Quote zu erfüllen und beschert uns dieser Tage so viele Neuigkeiten, dass wir fast gar nicht hinterherkommen, darüber zu erzählen. Jetzt gab es auch noch ein Update der allseits beliebten Quality Rater Guidelines.
Aus diesen kennen wir nun seit einiger Zeit das Konzept von Expertise, Authority und Trust, meist verkürzt als E-A-T. Nun ist E-A-T tot, lang lebe E-E-A-T. Auch wenn es zuerst klingt wie eine Sammlung von Lego Star Wars Kampfläufern, handelt es sich um eine relevante Erweiterung der Ansprüche von Google an die Qualität von Inhalten.
Das neue "E" steht dabei für "Experience", also die Erfahrung. Konkreter geht es dabei nicht um die Erfahrung der Nutzer auf der Seite, sondern die Erfahrung des Autors bei der Erstellung des Inhaltes. Dabei sei vor allem wichtig, dass der Inhalt "abbildet, dass er mit einem gewissen Grad an Erfahrung produziert wurde". Als Beispiele werden der tatsächliche Umgang mit einem getesteten Produkt oder der wirklich stattgefundene Besuch eines Ortes genannt.
Die Kollegen bei SearchEngineLand haben freundlicherweise eine Übersicht der Änderungen an den Guidelines bereitgestellt. Darin befinden sich neben der neuen Säule "Experience" und der Abgrenzung zur Expertise noch weitere Updates, die ich Dir nur empfehlen kann, Dir einmal durchzulesen. Unter anderem, dass Google noch einmal die Hierarchie zwischen den E-E-A-T Kriterien klargestellt hat:
"Trust is the most important member of the E-E-A-T family because untrustworthy pages have low E-E-A-T no matter how Experienced, Expert, or Authoritative they may seem."
Wenn Deine Seite also so wirkt, als würdest Du jemanden abzocken wollen, kannst Du dich noch so sehr anstrengen, bei E-E-AT holst Du nichts mehr. Das ist aber im Sinne aller Beteiligten. Also Baue deine Seite immer so, wie Du sie als Nutzer sehen wollen würdest. Oder zumindest so ähnlich.