Eine Suchmaschine liefert Inhalte zu einer Suche. Im Idealfall sind diese Inhalte auch hilfreich für den jeweiligen Nutzer. Allein wenn man alle richtigen und somit potentiell nützlichen Informationen im Internet durchsuchen müsste, wäre das schon eine Mammutaufgabe.
Und dann auch noch das: Nicht alle Inhalte im Netz haben die Absicht, eine richtige, relevante oder nützliche Information anzubieten. Im besten Fall geht es dann um Kunst oder auch Scherze, im schlimmsten Fall sollen gezielt falsche Informationen verbreitet werden. Fake-News, wie sie spätestens seit der Präsidentschaft von Donald J. Trump genannt werden, sind auch für Riesen wie Google ein riesiges Problem.
Auch der Druck von außerhalb, Trollen und Propaganda vorzubeugen wurde in den letzten Jahren größer. Letzte Woche hat Google dann direkt zwei Aufschläge zum Einsatz von AI gegen Misinformation und neuen Fact Checking Features gemacht. Während die künstliche Intelligenz eher unter der Haube dafür sorgt, dass schädliche Treffer es gar nicht erst in die Suchergebnisse schaffen, sind die Fact Checking Features sehr wohl sichtbar. So soll es beispielsweise ein neues Label für viel zitierte Artikel geben.
Für besonders schnelle Entwicklungen soll außerdem ein extra Warnhinweis nach Eingabe der Suche erscheinen. Interessant ist dabei insbesondere für Publisher möglicherweise die Bemerkung
We're particularly interested in the potential to elevate original reporting, making it even easier for people to discover and engage with the publishers and journalists whose work brings unique value to a story.
Als ob das Nachrichten-Business nicht ohnehin auf jede Sekunde zählen würde, wird die ursprüngliche Meldung wohl auch bei Google noch mehr an Gewicht gewinnen. Die beiden Artikel von Google zu dem Thema brauchen nur ein paar Minuten Deiner Lesezeit, ich leg sie Dir gerne ans Herz, um auf dem neuesten Stand zu sein. Das Rollout wurde wie immer zunächst für Englisch in den Vereinigten Staaten angekündigt, global folgt.