Der 1. April mag überstanden sein, Skepsis beim Medienkonsum bleibt aber angebracht. In der Ukraine geht neben dem Krieg an den Waffen auch der Informationskrieg weiter und auch die großen Online-Plattformen sind zum Thema Falschinformationen in den Nachrichten.
Dass Facebook bei der schieren Masse an Content, die sekündlich über die Plattform verbreitet werden, Probleme mit Propaganda und schädlichen Informationen hat, ist seit Jahren bekannt. Facebook versteht sich daher selbst lieber nicht als Teil der Medien, der – wie andere Publisher auch – mit redaktionellen Prozessen die Spreu vom Weizen trennt.
Dennoch soll eine Kombination aus Algorithmen und menschlichen Faktencheckern dafür sorgen, dass der grobe Mist nicht allzu viel Aufmerksamkeit erhält. Doch genau bei diesem Zusammenspiel soll es nach Berichten von The Verge monatelang gehakt haben. Statt die von den Faktencheckern als falsch und problematisch markierten Posts zu unterdrücken, sollen genau diese noch einen Boost erfahren haben – ein halbes Jahr lang von Oktober bis März. Auch Google setzt für die "SafeSearch" auf die Unterstützung durch Algorithmen.
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