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Junior Consultant

...oder auch: Die Leidensgeschichte der Menschen, die versuchen, Großes (im Leben) zu erreichen und sich ein Alleinstellungsmerkmal zu erarbeiten – mit möglichst wenig Aufwand, versteht sich.

In Deutschland fragen sich einige Menschen regelmäßig, wie sie perfekt, erfolgreich oder herausragend werden können, sowohl ganz generell als auch beruflich. Hier mal ein paar Beispiele aus den Suchergebnissen und wie oft diese Begriffe monatlich im Durchschnitt gemäß Adwords, gesucht werden (Ø SV = durchscnittliches monatliches Suchvolumen):

  • perfekt sein 1.300 Ø SV

  • erfolgreich werden 480 Ø SV

  • erfolgreich sein 260 Ø SV

  • perfekt werden 210 Ø SV

  • beruflicher erfolg 140 Ø SV

  • wie wird man perfekt 40 Ø SV

  • der beste sein 40 Ø SV

  • wie erfolgreich werden 30 Ø SV

  • beruflich erfolgreich werden 20 Ø SV

  • die beste sein 10 Ø SV

  • beruflich erfolgreich sein 10 Ø SV

Nicht nur in Deutschland fragen sich das regelmäßig Menschen, auch die Autorin Steph Smith schreibt auf ihrem Blog darüber, dass Menschen auf der Suche nach dem Geheimnis zum Erfolg sind.

Und seien wir mal ehrlich... Wer hat sich das noch nie gewünscht, ohne viel Arbeit, beruflich wie auch privat, großartig zu sein.

Anhand einer schönen Grafik zeigt Steph auf, dass sich viele Menschen vorstellen, der Weg zum Erfolg wäre eine Treppe, die kontinuierlich, nebst einiger Plateaus, nach oben verläuft. Dem ist jedoch nicht so, aufgrund der ganz simplen Tatsache, dass das Leben halt gerne mal verläuft, wie es verläuft – nicht ganz planbar und nicht sehr vorhersehbar.

Vielmehr verläuft der Weg zum Erfolg über viele Ups & Downs und im Gesamtbild dann aber doch steigend:

4 Diagramme, die den Weg zum Erfolg beschreiben. 2 auf der linken Seite mit der Überschrift "Perception", also Wahrnehmung, sind farblich in Rottönen gehalten. 2 auf der rechten Seite mit der Überschrift "Reality", also Realität, sind farblich in Grüntönen gehalten. In jedem Diagramm gibt es die Achsen "Zeit" und "Erfolg".
Diagramm 1 (oben links), zeigt hierbei eine diagonale lineare Linie, die von unten links des Diagramms, nach oben rechts ansteigt. Es zeigt, wie die Menschen den Weg zum Erfolg wahrnehmen.
Direkt darunter ist ein zweites Diagramm zum Thema Wahrnehmung des Verlaufs des Erfolgs. Diese Linie verläuft treppenförmig, aufsteigend von links nach rechts oben.
Oben Rechts ist Diagramm nummer 3, es zeigt eine Kurve, die mal aufsteigt unf mal absinkt, mit Höhen und Tiefpunkten. Es stellt den Verlauf zum Erfolg in der Realität dar.
Darunter ist Diagramm nr. 4. Auch dieses zeigt den Verlauf zum Erfolg in der Realität, jedoch sind um einige gravierende Kurventiefpunkte, rote Kreise. Diese zeigen einen Knotenpunkt, einen Erfolgstiefpunkt, nachdem der Weg wieder aufwärts geht.

Nunja, worauf kommt es denn nun wirklich an, wenn man erfolgreich sein möchte, in den Dingen, die man so tut?

Ihre Antwort ist simpel wie offensichtlich: harte Arbeit. Erfolg kommt nicht von alleine. 

Sie stellt derweil aber auch heraus, dass diese Form des Erfolgs nicht für jeden das Wahre ist. Hegt man also den Wunsch nach Erfolg, so sollte man erst einmal darüber nachdenken, ob das tatsächlich dem eigenen Bedürfnis entspricht, oder ob man nicht eigentlich doch ganz zufrieden damit ist, seinen Teil abseits der allgemeinen Bewunderung zu vollführen.

Sollte dem so sein, sind das ihre 3 Key Takeaways:

  1. Vergiss die Hoffnung auf die "magischen Momente", die einen über Nacht erfolgreich und herausragend werden lassen – oder einen über Nacht von Position 102 in die Top-10 der SERP katapultieren.

  2. Sei nicht auf "der Suche" nach dem Erfolg, man findet ihn nicht so einfach. Und je länger man sich mit der Suche danach ablenkt, desto unwahrscheinlicher ist es, tatsächlich die herausragenden Leistungen abzuliefern, die es bräuchte. Es bringt also Nichts, weiterhin nach "perfekt sein" zu googlen und das Keyword um 100 Suchen pro Monat zu stärken 😉...

  3. Vermeide das stetige und ständige Springen von Aufgabe zu Aufgabe.

Steph empfiehlt also ganz klar: 

Erfolgreiche und herausragende Taten sind super, aber erst, wenn sie sich ab und an wiederholen. Erst dann, so Steph, ist man richtig erfolgreich in dem, was man tut.

Was also tun, um als erfolgreich, großartig und herausragend wahrgenommen zu werden?

  1. Bleib am Ball, Beständigkeit führt zum Ziel – das ist ihr höchster Tipp: dabei bleiben, nicht aufgeben. Gerade wir SEOs können davon ja ein Lied singen.

  2. Weniger einmalige Taten, mehr Dinge kontinuierlich tun und zur Regelmäßigkeit werden lassen. Bringt Dich eine Sache voran, nimm sie an und integriere sie kontinuierlich in Deinen Workflow. So wird sie zur Routine und unterstützt Dich bei Deiner Ambition und Erfüllung der Aufgabe.

(Apropos Regelmäßigkeit und Kontinuität – da war ja was mit Autorität und Expertise für einen Themenbereich...)

  1. Fokussiere Dich auf die Sache, die gerade höchste Priorität hat und konzentriere Dich auf die Durchführung dieser Sache. Du als SEO weißt, was gemeint ist – ohne Prios und Fokus geht's nicht.

  2. Kenne Deinen Kosten/Nutzen, denn nur wenn Du weißt, welche Inputs zum günstigen und optimalen Output führen, dann bleib dabei, investiere in diese Richtung weiter. Agiert man innerhalb seines Optimums, zieht man schnell an den ersten 50% vorbei. Bleibt man dabei, so überholt man nach einiger Zeit auch jene, für die 75% ausreichen und zum Schluss den Rest. Dabei bleiben ist das Erfolgsgeheimnis (Danach wird ca. 90 mal pro Monat gesucht in Deutschland😉).

Zusammengefasst betont Steph entlang des ganzen Artikels, dass Konsistenz, Zielsetzung, Beständigkeit und der eigene Fokus die zentralen Hebel sind, wenn es darum geht, langfristig Erfolg zu haben. Das gilt nicht nur für Dich persönlich, sondern auch mindestens genauso sehr für Dein SEO-Projekt.

Und nicht nur im Persönlichen, für die persönliche (berufliche) Entwicklung, lassen sich die Key-Takeaways dieses Artikels nutzen, denn wie oft sind wir SEOs in Erklärungsnot, weil Erfolg bei der Suchmaschinenoptimierung nunmal nicht von jetzt auf gleich eintritt, die umgesetzten Ideen nicht direkt zu 100% perfekt sind, sondern ab und an auch nochmal nachgeschärft und justiert werden müssen, weil Maßnahmen brauchen, bis sie Wirkung zeigen und viele Maßnahmen auch nur wirklich effektiv sind, wenn sie längerfristig umgesetzt, konsistent weiterentwickelt und genutzt werden.

Auch eine feste Zielsetzung und eine Strategie sind im SEO unerlässlich, soweit die Priorisierung und der Versuch, mit minimalem Input, Maximales herauszuholen. Auch das kann man guten Gewissens als das täglich Brot des SEOs bezeichnen und daher dieser Artikel als kleiner Reminder und Aufmunterer für alle, die wieder einmal erklären müssen, warum die Maßnahmen nicht eigentlich gestern zu einem massiven Sichtbarkeitsanstieg geführt haben.

Junior Consultant

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