Mit Websites ist das ja immer so eine Sache: Man fängt meist mit einem (oder mehreren) klar umrissenen Themenbereich(en) an, doch nach und nach schleichen sich häufig immer weitere Themen dazu. Stück für Stück, Beitrag für Beitrag, bis die eigene Website einem regelrechten Dschungel gleicht.
Gerade mit Blick auf Topical Authority ist das natürlich nicht empfehlenswert. Und so stellt sich irgendwann die Frage: Wie geht Google damit um, wenn ich auf einmal neue Themen angehe? Läuft das alles flüssig und flauschig oder zerreißt Google mich und meine Seite in der Luft?
Danny Sullivan hat hierzu bei der Google Search Central in New York etwas Licht ins Dunkel gebracht. Die gute Nachricht zuerst: Google wird Dich nicht bestrafen, nur weil Du plötzlich anfängst, über etwas Neues zu schreiben.
Aaaber: Google schaut natürlich genau hin, ob die neuen Inhalte zu den bestehenden Themen passen. Tun sie das nicht, verschwinden sie recht schnell in der Versenkung. Bis Du auch hierfür wieder die nötige Autorität aufgebaut hast. Der mögliche Absturz liegt also nicht an einer Penalty, sondern an fehlender Themenrelevanz. Sullivan vergleicht das mit dem Aufbau einer „Mini-Site“ innerhalb Deiner Website.
Gut. Das sollte in der Theorie nun für niemanden eine große Überraschung darstellen. In der Praxis liebäugelt man dann aber doch hin und wieder mit dem neuen Themenbereich. Oder man merkt gar nicht mehr, wie die Themen auf der eigenen Website über die Monate oder Jahre in alle Richtungen wachsen und wuchern.
Was hier hilft: Ein Redaktionsplan beziehungsweise eine Topical Map, um Deine Inhalte langfristig zu planen. Das ist allemal besser, als auf gut Glück oder aus dem Bauch heraus irgendwelche Inhalte zu veröffentlichen. Passend dazu ist es auch immer gut, sich folgende Punkte noch einmal vor Augen zu führen:
- Tiefe > Breite
- Spezialist > Generalist
Denn wenn Du vieles nur ein bisschen behandelst, dann behandelst Du nichts wirklich. Und dann wird es auch mit den Rankings und Besucherinnen und Besuchern nichts.