Manchmal sind Projekte wie Alien vs. Predator. Ein Krampf. Es geht nicht so richtig vorwärts. Meistens basiert das auf Missverständnissen und deswegen ist es cool, dass Martin Splitt damit ein wenig mit seiner neuen Videoreihe aufräumen will. Erster Gesprächspartner ist Surma. Hervorragende Wahl und ein kurzweiliges Ergebnis.
Ein paar der adressierten Punkte:
- Devs sehen in SEOs oft zusätzliche Leitplanken, die ihren Entscheidungsprozess eingrenzen oder verkomplizieren.
- SEOs sehen in Devs häufig die Bremse in ihrem Projekterfolg.
- Wenn allerdings Devs verstehen, dass SEOs mit ihren Anforderungen an Usability und Accessibility vor allem ein besseres Produkt für User erreichen wollen, dann ist viel gewonnen.
- Die Logik dahinter kann man nicht oft genug betonen: Keine Suchmaschine möchte Seiten mit schlechter UX anzeigen. Denn dann wird sie seltener genutzt und hat weniger Möglichkeiten Werbung anzuzeigen. Damit verdient sie weniger Geld und das ist dann selten eine betriebswirtschaftlich sinnvolle Idee.
- Welche Punkte sind also für SEOs „easy wins“ gegenüber Devs? Semantik, PageSpeed
- SEOs müssen außerdem aufpassen, dass sie am Ball bleiben und nicht Dinge umsetzen wollen, die Aufwand erzeugen aber wenig Impact haben. Und verstehen, dass SEO nicht die einzigen Menschen sind, die Anforderungen haben (auch wenn die Entscheidungen über die Priorisierung eigentlich nicht bei Devs geparkt werden sollten).
Sehr schön ist der vorletzte Abschnitt, in dem Martin noch mal ganz klar am Beispiel von squoosh.app herausarbeitet welchen Beitrag ein SEO leisten könnte, um die Seite noch wesentlich erfolgreicher zu machen und Surma ein bisschen blass aussieht in seiner Kenntnis von SEO-Techniken. Die weiteren Folgen mit Bartosz Góralewicz und Mike King sind auf jeden Fall ebenfalls vielversprechend.