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Geschäftsführender Gesellschafter

Google Discover ist für viele ein Buch mit 6/7 Siegeln. Für Publisher aber ein extrem wichtiger Kanal. Wir haben Kunden, bei denen Discover 80-90% des gesamten Google-Traffics ausmacht. Ja, das ist riskant. Ja, darauf darf man sich nicht verlassen.

Aber: Was soll man machen, wenn Google einem die Menschen schickt, weil man ein geiles journalistisches Produkt hat? 🤷

Wie auch immer: Im Leak 2024 war wenig über Discover enthalten. Googles Doku ist eher mau. Und jenseits von Headline und Bild (1200px Breite und max-image-preview: large) sollten klickstark sein, hört man wenig. Wer sich mehr mit Discover auseinandersetzt, weiß etwas über Deduplizierung und Zusammenhänge zwischen Google Discover und Google News.

Jetzt haben Metehan und Valentin Pletzer ein Google Discover SDK gefunden und auseinandergenommen.

Metehans Learnings über Content-Typen, Entitäten und so weiter kannst Du selbst nachlesen (oder den eingedampften Überblick durchackern).

Was bei mir aber hängengeblieben ist:

  • Discover klassifiziert 13 unterschiedliche Inhaltstypen. Wie ein Artikel klassifiziert wird, macht einen Unterschied für die CTR-Prediction
  • Es ist unklar, ob nur der Title oder auch das Bild in die CTR-Prediction eingehen. Ich vermute, dass auch das Bild einen Impact auf die Prediction hat.
  • CTR-Prediction ist der Haupt-Ranking-Faktor. Daher gibt es auch oft das Gefühl von Discover an/aus. Wenn der Motor erstmal stottert, dann fallen die Predictions für zukünftige Artikel schlechter aus. Weiter so ist nicht immer der richtige Weg aus dem Tal. Kann es aber sein. Oft macht es aber Sinn, sich Gedanken über Frequenz und Aggressivität zu machen und beispielsweise durch weniger Artikel mit stärkeren Headlines (und Bildern) die Prediction von Google wieder positiv zu beeinflussen.
  • CTR-Prediction wird themenabhängig sein.
  • og:locale habe ich bisher ignoriert. Das werde ich in Zukunft nicht mehr tun.
  • Kurz habe ich mich gewundert, warum article:content\_tier aus metas og-Kosmos dem isAccessibleForFree aus dem Schema.org-Kosmos vorgezogen wird. Aber es ergibt Sinn: Im Gegensatz zu isAccessibleForFree ermöglicht article:content\_tier auch eine Auszeichnung eines metered Models. Und das ermöglicht ein besseres Verständnis der CTR.
  • WebStories gehen an der klassischen Discover-Pipeline vorbei.

Ursprünglich bin ich über eine Formulierung gestolpert, in der es (mit Bezug auf eine Variable isCollectionHiddenFromEmberFeed) hieß, dass Google Discover keine Artikel nimmt, die kein Bild beinhalten. Das deckte sich nicht mit meiner Erfahrung.

Ich finde aber großartig, wie klar Metehan aufbereitet, wo er vielleicht in der ursprünglichen Version seines Artikels ein wenig voreilig war.

Die Artikel sind eine klare Leseempfehlung für jeden, der mit Discover arbeitet.

Geschäftsführender Gesellschafter

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