Konferenzen sind spannend und machen Spaß. Im September hat die Konferenzsaison wieder gestartet. Und auch wir Wingmenschen waren auf diversen Konferenzen vertreten, in diesem Fall sogar mal in internationalen Gewässern.
Sandra, Cleo und ich durften in der letzten Woche Donnerstag und Freitag die Brighton SEO besuchen und herausfinden, wie internationale Konferenzen sich von den unseren unterscheiden.
Und ich muss sagen, es war wirklich spannend.
Zu den Teilnehmenden
Es war super schön, mal andere und internationale Nasen zu sehen und sich mit ihnen auszutauschen.
Und spannend, festzustellen, dass einige Probleme und Lösungsansätze genauso sind, wie bei uns auch.
Die Location & Konferenzorga
Wer noch nie in Brighton war: Es ist definitv eine Reise wert, erst recht bei strahlendem Sonnenschein!
Es ist ein malerischer kleiner Ort, direkt am Wasser, voller Barkultur und Kunst und voller unfassbar freundlicher Menschen. Alle waren sehr bemüht, freundlich und zuvorkommend.
Und die Brighton SEO hat genau das widergespiegelt:
-
Die Vorträge waren divers und sehr unterschiedlich,
-
Es gab eine riesige Area in der man networken oder einfach gucken konnte, was andere Unternehmen so machen,
-
Es gab wenig Hemmschwelle, mit Menschen in Kontakt zu treten, da die anwesenden Teilnehmer nicht "sooo prominent" waren. Macht die Einstiegshürde eines Gespräches deutlich kleiner, finde ich, weil man nicht das Gefühl hat, als wäre man eines von vielen unbedeutenden Fan-Girls/Boys.
-
Schwierig fand ich, dass es immer 3 Vorträge in dem jeweiligen Raum ohne Pausen in einem Slot gab. Diese wurden zwar nach Themen sortiert, aber es handelte sich trotzdem um komplett unterschiedliche Vorträge und Themen. Wenn einen beispielsweise der zweite Vortrag nicht interessierte, gab es kaum Zeit, schnell in einen anderen Raum zu wechseln, da die Sessions nahtlos mit einem neuen Speaker weiterliefen. Und mit 15 Vorträgen pro Tag (5 Slots mit je 3 Vorträgen) hatte ich am Ende des Tages Mühe, alle neuen Informationen und Gedankenanstöße zu sortieren.
-
Definitiv gefehlt hat mir eine Fragerunde. Es gab keine Möglichkeit in großer Runde nochmal Fragen zu stellen oder die Fragen der anderen Teilnehmer zu hören, das hat mir persönlich gefehlt.
Die Vortragsinhalte
Die Vorträge waren sehr divers. Von reinen Basic Vorträgen über hohes Advanced Niveau, war meiner Ansicht nach für jede und jeden etwas dabei.
-
International sind andere "Conversion Channels & Suchen über Social Media" noch deutlich relevanter und prominenter als auf unseren Konferenzen. Viele Vorträge handelten davon, dass wir mehr TikTok und Instagram etc. integrieren und darauf optimieren sollten.
-
Außerdem vertraten einige Vortragende, darunter auch Carrie Rose, die These, dass Brand Authority wieder stärker gewichtet wird, was natürlich ein Problem für die kleinen Brands darstellen würde.
-
Ein weiteres interessantes Takeaway war für mich auf jeden Fall auch der Spagat zwischen Top of the Funnel & Conversion at the Bottom of the Funnel. Es ist immer mal wieder Thema in einzelnen Vorträgen gewesen, dass wir uns zu sehr auf die Optimierung des Funnelbottoms fokussieren, das Ziel aber sein muss, eigentlich noch vor Funnelbeginn zu optimieren. Greg Gifford formulierte es so "Get your eyeballs on your website before people start looking".
Meine Top Vorträge:
-
Greg Gifford zum Local SEO,
-
Carrie Rose in Bezug auf Brandcampaigns & Authority,
-
Mike Weir, der in seinem Vortrag Psychologie und Conversionoptimierung zusammengebracht hat.
Soviel zum Sneak Peak, Details zu den Vorträgen kommen in den nächsten Ausgaben dieses wöchentlichen Käseblattes. 🙂