Behrend hat neulich schon gezeigt, wie es aussieht, wenn Google das Cookie Banner im Snippet darstellt.
Auf Twitter sind wir diese Woche auf dieses wunderschöne Beispiel gestoßen, wie Google Kommentare als Description im Snippet einbaut. Das zeigt aber auch, dass Kommentare nicht nur für das Nutzer-Engagement hilfreich sind, sondern sie können auch ein Ranking-Asset sein.
Ich habe mir deshalb noch einmal Gedanken zu SEO-freundlichen Kommentaren gemacht:
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Die Moderation kostet Arbeit, aber ist Pflicht, damit es funktioniert. Ungepflegte Kommentare sind gefährlich und sollten lieber garnicht erst ermöglicht werden. Insbesondere bei politisch brisanten Themen ist es auch bei der besten Moderation häufig ratsam, die Kommentare für einzelne Artikel zu deaktivieren. Eine entsprechende Funktion zum Deaktivieren muss für die Moderatoren verfügbar sein.
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Links wollen in den Kommentaren natürlich als User Generated Content (oder zumindest nofollow) ausgezeichnet sein.
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Wenn jetzt noch Entwickler-Kapazitäten frei sind, können wohl-moderierte Kommentare in den strukturierten Daten ausgezeichet werden.
In einer perfekten Welt kannst Du Kommentare nicht nur moderieren und deaktivieren, sondern auch selektiv mit einem data-nosnippet-Attribut aus den SERPs tilgen, ohne die Kommentare gleich komplett zu deaktivieren. Für viele Seiten lohnt der Aufwand bei der geringen Anzahl an Kommentaren nicht, da es eher selten vorkommen wird, dass Dein Snippet so unvorteilhaft wie im Beispiel aussieht..
Und mal ehrlich, solch einen fantastischen Clickbait, wie das Beispiel (das gestern übrigens noch live funktioniert hat), bekommt man gezielt nur selten in die SERP.