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Hier könnte Deine Werbung stehen

Nach einer sechsmonatigen Testphase in den USA und anderen Märkten hat OpenAI sein Werbeprogramm „ChatGPT Ads“ seit gestern auch in Europa ausgerollt. Es wurden Anzeigen in 31 europäischen Ländern eingeführt, darunter auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Nach eigenen Angaben möchte OpenAI die Werbeeinnahmen nutzen, um den Zugang zu bester KI-Technologie weiterhin kostenlos oder erschwinglich anbieten zu können. Dabei verspricht das Unternehmen, dass die Anzeigen das Nutzererlebnis und die Privatsphäre nicht beeinträchtigen sollen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Werbekanäle: Zunächst läuft die Buchung über das OpenAI-Team und Partneragenturen; ein Self-Service-Portal für Werbetreibende („Ads Manager“) soll noch in diesem Sommer folgen.
  • Wer sieht die Werbung? Die Anzeigen werden nur Nutzern des Free- oder des „Go“-Plans ausgespielt. Nutzer mit Plus-, Pro- und Enterprise bleiben werbefrei.
  • Erweiterte Werbe-Funktionen: Die Plattform wurde stark weiterentwickelt. Neben klassischen Klick-Geboten (CPC/CPM) gibt es nun auch Conversion-Optimierung, lokales Geo-Targeting, maßgeschneiderte Zielgruppen (Custom Audiences) sowie verbesserte Mess-Tools (wie das OpenAI Pixel).
  • Datenschutz: Die Privatsphäre der Nutzer soll oberste Priorität haben. OpenAI verkauft keine Kundendaten, teilt keine Chatverläufe mit Werbetreibenden und stellt sicher, dass die Werbung keinen Einfluss auf die generierten Antworten von Chats hat.

Zumindest was den Einfluss auf Chats anbelangt, konnte Juozas Kaziukėnas etwas anderes beobachten, wie er auf LinkedIn berichtet. Er versuchte, ein Auto bei Hertz zu mieten, während ihm in den Ads immer wieder der Konkurrent Avis vorgeschlagen wurde.

Auch das Format hat Juozas betrachtet. Mittlerweile gibt es nicht mehr nur die banalen Text-Ads, sondern auch Feeds, ähnlich wie bei Google Shopping.

Screenshot des Linked-Posts mit dem Chatgpt Shopping Feed

Da wir die Ads nur in den freien oder günstigeren Varianten finden, ist das Schalten von Ads eher für den B2C-, aber nicht für den B2B-Bereich interessant. Im US‑Markt haben die Ads nach ihrer Einführung stark angezogen, flachten dann wieder ab, zogen noch mal an und sind wieder rückläufig.

Diagramm, das die Entwicklung der Anzeige von Ads nach ihrer Einführung im US-Markt zeigt

Nutzt Du Ads oder hast Du es vor? Für uns ist die Frage interessant, zu welchen Themen und in welchen Branchen es Ads geben wird. Ich habe das Gefühl, dass vielen bewusst ist, dass nur eine nachhaltige GEO-Strategie zum Erfolg führen kann. Befürchte aber, dass es jetzt wieder schwieriger wird, diese umzusetzen, da die Budgetdiskussion für GEO und GEA durch die Zunahme von Ads nicht geringer wird. Oder bist Du bereit, Dein Budget aufzustocken, damit Du beide Themen vorantreiben kannst?

Du hast Fragen zum Artikel, zum Thema oder brauchst einen Tipp für Deine nächsten Schritte? Hier kannst Du Dir einen unverbindlichen Termin in meinem Kalender buchen. Ich freue mich auf Dich!
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