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Geschäftsführender Gesellschafter

Mit der Überschrift kannst Du nichts anfangen? Das macht nichts, ich habe nur nach einer Möglichkeit gesucht, die Klammer „Inversion" um die beiden Artikel in die Überschrift aufzunehmen.

In der Vorbereitung für meinen Technical SEO Workshop bei der SMX Advanced (28.09., 895€) bin ich erneut über zwei Artikel gestolpert, die ich Dir ans Herz legen möchte. Und wenn Du sie schon kennst: Lies sie noch mal. Es sind zwei der besten Grundlagenartikel überhaupt.

Inhaltlich haben die Konzepte nicht viel miteinander zu tun, außer dass es um „Inversion" und Googles Index geht. Ich glaube ja, dass es einen zu einem besseren SEO macht, wenn man Googles Funktionsweise versteht. Daher hier meine beiden (erneut)-Leseempfehlungen der Woche:

Bill Slawski: Googles inverted index of the web

Bills Content wird mir fehlen. Aber glücklicherweise hat Bill über die Jahre so viel schlaues Zeug zusammengetragen, dass man es immer wieder lesen kann (und mit jedem Mal etwas Neues lernen wird).

Das hier ist ein schönes Beispiel und auch wenn Du Dir vielleicht nicht die Zeit nehmen möchtest, Bills Artikel zu lesen: Den kurzen Text von Matt Cutts solltest Du lesen. Denn ich weiß nicht, wie oft ich schon damit aufräumen musste, dass Google einfach alle Dokumente im Index hat und bei jedem Query das komplette Dokument durchsucht. Das wäre performancetechnisch überhaupt nicht machbar.

Wenn Du eher auf das gesprochene Wort stehst: Im Search Off the Record Podcast #15 hat Gary den Aufbau ebenfalls gut erklärt. (und ich hab das im SEO Meetup HH versucht auf deutsch zusammenzufassen.)

Honorable Mention: Den von Matt verlinkten Aprilscherz fand ich damals so lala. Aber schon damals habe ich mich sehr über den Sprachwitz des Artikels gefreut.

Dan Petrovic: Link Inversion

Dan beschreibt in diesem Artikel sehr gut einen Randeffekt der Deduplizierung von URLs im Rahmen der Indexierung.

Nach dem Crawling sucht der Googlebot nach dem Main Content (Centerpiece Annotation). Da Google jeden Inhalt nur einmal im Index haben möchte, wird ein Hash über diesen Content gebildet und der Hash mit allem anderen Content im Index verglichen. Hat Google den Hash noch nicht im Index, dann wird das Dokument in den Index aufgenommen. Hat Google den Hash bereits im Index, dann wird die URL dem Dokument hinzugefügt und Google bestimmt aus allen URLs eine, die als Canonical zählt. Auch diesen Prozess hab ich im SEO-Meetup HH einmal aufgedröselt.

Was Dan aber schön aufmalt: Die Rankingsignale (Safe Search, Sprache, Links) aller URLs werden dabei an das Dokument geheftet. Die Backlinks aller URLs eines Inhalts werden also geteilt. 🤯

In Italien konnte man das vor ein paar Jahren sehr schön beobachten. Martino Mosna hat das aufgedröselt (und mit Google Translate ist gut nachvollziehbar, was er beschreibt).

Geschäftsführender Gesellschafter

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