Die SEO-Welt ist (mal wieder) im Wandel, denn schon wieder verlockt ein heiliger Gral mit seinem göttlichen Glanz. Wieder wird mit "Dem einen Hebel, der alles besser macht" geliebäugelt und wieder soll alles ganz billig, ganz schnell und mit maximalem Erfolg geschehen.
Das Phänomen ist bei weitem nicht neu. Genau so falsch und schlimmer lagen die Werbemacher bei diesem Dr. Oetker Werbefilm von 1954. Alles schön schnell, denn gleich "wird Peter da sein mit einem Bärenhunger"!
An dieses Video zwinge ich mich nun immer zu denken, wenn irgendwo wieder AI-Texte verramscht werden. Das höchst unehrenwerte Black-Hat-Forum ist voll damit.
Dabei meine ich gar nicht so sehr, sich bei der Texterstellung Hilfe oder Inspiration zu holen, das halte ich für vollkommen legitim (aber auch oft für Zeitverschwendung, wenn einfaches Nachdenken manchmal schon gereicht hätte).
Auch mein neues Lieblings-Terminal Warp hat eine AI-gestützte Befehlskonsole und sicher finde ich das alles sehr fancy und aufregend, aaaaber wird durch den alleinigen Einsatz von AI alles besser?
Gut, dass ich damit nicht ganz allein dastehe. So bringt Bernard Huang auf Twittodon ein paar sehr treffende Gedanken mit:
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Maschinen suchen sich die vermeintlich richtige Antwort aus der Masse der "korrekten Antworten" - das macht es schwieriger für Google neue Perspektiven zuzulassen
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Steigender AI Content führt dazu, dass Information Gain für SERPs wichtiger wird. Informationen, die Andere nicht haben, sind Key!
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Themen, die viele unterschiedlich "korrekte Antworten" zeigen, haben sehr volatile SERPs, weil der kleinste gemeinsame Nenner fehlt

Was sind Deine Gedanken zum Thema AI Content?