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Geschäftsführender Gesellschafter

Roger Montti hat einen Artikel auf SEJ geschrieben, in dem er die Key Takeaways des Brighton SEO Vortrags von WordPress-KI-Chefin Mary Hubbard unter die Lupe nimmt. Ein paar Takte zur Zukunft der Suche wenn man so will.

TL;DR:

  • Agenten statt Klicks – Optimiere darauf, dass Bots Deine Infos direkt nutzen können.
  • Schema ist Pflicht! Ohne strukturierte Daten bist Du für KI-Agenten ein Geist.
  • System (fast) egal. Die Anforderungen an Maschinenlesbarkeit gelten für jedes CMS.
  • Basics, Baby! Was früher „nice-to-have“ war (Interne Verlinkung, sauberes HTML), ist jetzt Dein Ticket in die KI-Antworten.

Wenn WordPress als System, das gefühlt das halbe Internet zusammenhält (okay, es sind 43 %), seine Strategie ändert, dann spitzen wir SEOs natürlich die Ohren.

Aber bevor Du jetzt hektisch Dein CMS wechselst oder vor lauter KI-Panik den Kopf in den Sand steckst… Atme tieeeef ein. Puuuuuuuh! Und wieder aus. Gut!

Im Grunde ist das, was da kommt, genau das, was wir Dir bei Wingmen schon seit Jahren predigen. Nur, dass die Ausreden jetzt endgültig ausgehen.

Hier ist der Blick über den WordPress-Tellerrand. Denn egal, ob Du Typo3, ein Headless-System oder eine Eigenbau-Lösung nutzt, die Spielregeln ändern sich für uns alle – weg vom reinen Klick-Sammeln, hin zum Datenlieferanten für Roboter-Assistenten.

Was Du jetzt auf dem Schirm haben musst:

  1. Die „User“ haben jetzt zwei Beine – oder gar keine. Bisher haben wir für Menschen optimiert, die auf einen blauen Link klicken. KI-Agenten (wie die von OpenAI oder Apple) sind fauler: Sie wollen die Antwort direkt konsumieren oder gleich eine Aktion ausführen (z. B. einen Termin buchen), ohne Deine Seite je zu besuchen.

    Der Fokus: Frag Dich nicht nur: „Rankt mein Keyword?“, sondern: „Kann ein Bot meine Information zweifelsfrei extrahieren?“. Das ist kein Hexenwerk, das ist einfach nur extrem sauberes Handwerk.

  2. Gutes technisches SEO ist dein Reisepass im Agentic WebMary Hubbard und macht klar, dass die Ergebnisse des klassischen Suchindices für KI-Agenten das Fundament sind. Überall dort, wo kein WordPress-Plugin mehr ausreicht, musst Du selbst ran.

    Deine technische SEO ist jetzt Dein wichtigster Sales-Mitarbeiter. Wer seine Produktdaten, Events oder FAQs nicht absolut sauber via JSON-LD ausspielt, seine Indexierung nicht im Griff hat oder seine interne Verlinkung ins Nirvana laufen lässt, bleibt für die KI unsichtbar. Ohne ordentlichen Ausweis lässt Dich der Türsteher-Bot nicht rein.

  3. KI “versteht” Sinnzusammenhänge. Das bedeutet für Dich, dass Deine interne Verlinkung und Informationsarchitektur kontextual stimmig sein müssen. Ein einsamer Blogpost ohne Anbindung an Deine Leistungen ist für ein LLM wertlos.

    Räume also Deine Silos auf. Sorge dafür, dass Deine Seite eine klare Hierarchie hat. Wenn eine KI Deine Seite scannt, muss sie sofort verstehen: „A gehört zu B und löst Problem C“. Das hast Du für Google schon immer gemacht – jetzt machst Du es eben für GPT-5 und Co. noch ein bisschen ordentlicher.

Eigentlich ist die Botschaft von WordPress ein Ritterschlag für alle SEO-Nerds: Die Basics (Technik, Struktur, Relevanz) werden wichtiger als je zuvor. Wir bewegen uns weg vom: „Wir basteln was für den Browser“ hin zu: „Wir bauen eine saubere Datenbank für die Welt“.

Kein Grund zur Panik also, aber ein verdammt guter Grund, mal wieder tief in Deine technischen Audits reinzuschauen. Übrigens… man kann uns buchen. Just sayin’.

Geschäftsführender Gesellschafter

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