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Junior Consultant

Ich gebe es direkt zu: Ich bin bekennender Football-Fan und mein Herz schlägt, mal mehr, mal weniger rhythmisch, für die Philadelphia Eagles 🦅. Gestern stand nun wieder einmal der Super Bowl an!

Nicht zu verwechseln übrigens mit dem Subreddit “Superb Owls”, auf dem Du – vor allem pünktlich zum Super Bowl – jede Menge großartiger Eulen bewundern kannst.

Dort trafen die New England Patriots auf die Seattle Seahawks. Eine Neuauflage des legendären Super Bowl XLIX, bei dem die Seahawks den Sieg quasi in letzter Sekunde wortwörtlich “weggeworfen” haben.

Das Ergebnis nach Suchvolumen

Wenn es nach Suchvolumen geht, haben die Patriots deutlich die Nase vorne (wohl auch dank der blühenden Jahre mit Quarterback Tom Brady):

  • New England Patriots: 🇺🇲791.000
  • Seattle Seahawks: 🇺🇲479.000

Auf dem Rasen konnten am Ende die Seahawks das Spiel mit 29:13 für sich entscheiden (und Revanche nehmen).

Der wahre “Champion” ist aber jedes Jahr das Event selbst. Das Keyword “super bowl” generiert in den USA monatlich im Schnitt stolze 1,7 Millionen Suchanfragen. Die Zahl wird noch eindrucksvoller, wenn man bedenkt, dass der Super Bowl nur einmal im Jahr im Februar stattfindet.

Der Super(lative) Bowl und was er so mit sich bringt

Zeit, sich noch ein paar weitere Zahlen, Daten und Fakten rund um das Mega-Event anzuschauen.

Der Heißhunger auf Chicken Wings

Nicht nur Sportfans sind aktiv, auch die Food-Bloggerinnen und -Blogger reiben sich die Hände. Dank AIOs, AI Mode und LLMs zwar weniger als früher, aber trotzdem. Denn: Die Amerikaner (und auch manche hier in Deutschland) mutieren pünktlich zum Superbowl zu regelrechten Hobbyköchen. Und das lässt sich wunderbar aus dem Suchvolumen herauslesen, hier am Beispiel von “chicken wings recipe”:

Monatliches Suchvolumen in den USA für "chicken wings recipe": 26K Suchen mit Peak jeweils im Februar

Gleiches Phänomen übrigens auch bei “guacamole recipe” und “nachos recipe” (Oh Mann, ich liebe Nachos).

Eine “Love Story” und der Effekt auf Super Bowl LVIII

Den absoluten Peak erlebte der Super Bowl laut Ahrefs im Jahr 2024. Fast 16 Millionen Suchanfragen allein im Februar in den USA!

Monatliches Suchvolumen in den USA für "super bowl": 1,7M Suchen mit Peak jeweils im Februar. Höchstwert im Februar 2024 mit fast 16M Suchen

Woran das lag? Klar, das Spiel war spannend und ging bis in die Verlängerung. Aber das eigentliche Zauberwort: Taylor Swift!

Beziehungsweise die Beziehung zwischen ihr und Travis Kelce (Tight End der Chiefs). Denn diese “Love Story” hat mit den Swifties nochmal eine völlig neue Zielgruppe in die NFL geschwemmt, die “Tight End” vorher vermutlich für ein Synonym der Rückseite einer Skinny Jeans gehalten hat. Tja… Wo zwei Superlative aufeinandertreffen...

Vom Künstler zum Adeligen

Für Taylor selbst war das Ganze übrigens auch ein massiver Boost. Ihr Suchvolumen peakt pünktlich zum Super Bowl mit, weil die halbe Welt wissen will, ob sie es rechtzeitig aus Japan ins Stadion schafft. (Ich weiß übrigens nicht mehr, ob sie’s geschafft hat. Vermutlich schon.)

Apropos Künstler: Die Halftime Show beim Super Bowl ist ja quasi die größte Bühne der Welt. 2025 durfte Kendrick Lamar ran. Das Ergebnis? Über 7,5 Millionen Suchanfragen im Februar:

Monatliches Suchvolumen in den USA für "kendrick lamar": 1,2M Suchen mit deutlichem Peak im Februar 2025

Es ist schon faszinierend (und ein bisschen beängstigend), wie ein einziges Event die Nachfrage derart auf den Kopf stellen kann.

Abschließende Worte

Bevor Du Dir die Superb Owls🦉 zu Gemüte führst, schnell noch ein paar Takeaways, die uns der Super Bowl auch für die Suchmaschinenoptimierung mitgibt.

  1. Saisonalität ist oft stärker, als Du glaubst: Unterschätze niemals die Macht von zeitlich begrenzten Peaks. Auch wenn der Super Bowl hier natürlich eine Ausnahme ist, aber saisonale Schwankungen gibt es trotzdem (fast) immer. Und wer diese Wellen nicht reitet… Nun ja, der säuft ab. Gerade das Weihnachtsgeschäft ist für viele natürlich der Klassiker, aber auch die Fitness-Branche hat zum Neujahr immer einen netten Aufschwung.
  2. Cross-Potenziale nutzen: Was Travis Kelce und Taylor Swift können, kannst Du auch. Verbindungen herstellen! Sei es nun mit verschiedenen Marketing-Kanälen (SEO + SEA, Social Media + SEO + …) oder meinetwegen auch zwischen Deinen verschiedenen Content-Formaten (Magazin + Shop mit einer gut durchdachten internen Verlinkung). Schön und wichtig ist einfach nochmal zu sehen, wie man aus zwei großen Komponenten etwas noch Größeres schaffen kann.
  3. Grab ruhig noch (ein wenig) tiefer: Kratz nicht nur an der Oberfläche: Oft fokussieren wir uns ja auf die offensichtlichsten Keywords oder Themen. Dabei liegt der wahre Schatz weiter unten. Und üblicherweise nicht ganz so offensichtlich. Dort, wo man auch mal um die Ecke denken muss. Oder wäre Dir beim Stichwort “Super Bowl” als erstes ein Guacamole-Rezept eingefallen? Wenn Du also etwas rund um das Thema “Valentinstag” beispielsweise behandelst, dann deck doch auch die Tücken von kurzfristigen Restaurant-Reservierungen ab.

Für mich persönlich ist und bleibt derweil immer wieder spannend, wie manchmal eine einzige Entität oder ein Keyword reichen, um den berüchtigten Unterschied zu machen. Oft sind es am Ende nicht die 100 mittelmäßigen Unterseiten, sondern die zwei oder drei Gold-Kategorien, die Deinen Umsatz wirklich tragen. Qualität > Quantität.

In diesem Sinne: Go Birds (nächstes Jahr dann wieder!)

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