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Vor ein paar Wochen haben wir Dir von Googles, in erster Instanz verlorenem, Anti-Trust-Verfahren erzählt.

Jetzt hat der EuGH eine kartellrechtliche Strafe für Googles Preisvergleichsdienst in Höhe von 2,4 Mrd. Euro bestätigt. Die Strafe wurde ursprünglich 2017 von der EU-Kommission verhängt. Das lief also bummelige 7 Jahre durch die Instanzen und auch hier ging es wieder um den Missbrauch der Monopolstellung der Suche.

Und dem Legal-Team wird sicher nicht langweilig:

Aber auch in Amerika geht es weiter: Das US Department of Justice (DoJ) hat das Verfahren zu Googles Monopolstellung im Online-Werbemarkt eröffnet.

Und bei dem geht es im Zweifel nicht nur um eine Geldbuße (Für ein optimiertes Leseerlebnis empfehle ich Dir, einen dieser 23 Varianten von dramatischen Soundeffekten auszusuchen und zum Lesen des nächsten Satzes abzuspielen).

Es steht im Raum, Google zu zerschlagen...

... Aber so weit ist es noch lange nicht. Der Prozess wird eine Weile dauern und dann sicherlich auch durch alle Instanzen geklagt (und wenn es soweit kommen sollte, ist Google Ads vielleicht zu teuer, als dass es einen Käufer geben könnte).

Solange werden aber sicherlich vor Gericht immer wieder Interna von Google als Beweise eingesetzt. Für SEO erwarten wir bei dem Thema des Prozesses keine großen Nachrichten, aber für Ads könnte die ein oder andere hochinteressante Information ins Licht der Öffentlichkeit kommen.

Es lohnt sich also, das zu verfolgen. Schon lange bevor da ein Richter mit dem kleinen Hämmerchen aufs Pult klopft und ein Urteil verkündet, könnte der Prozess Deinen Arbeitsalltag beeinflussen.

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