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Consultant
Das Wichtigste in Kürze
  • Claude hat sich zum wichtigsten AI-Modell im B2B-Bereich entwickelt.
  • Es wurde herausgefunden, dass etwa 80% von Claudes Zitierungen aus den Top 10 von Brave Search stammen, während Googles Top 10 nur 34% der Schnittmenge ausmachen.
  • Dadurch wird Claude für uns deutlich vorhersehbarer als ChatGPT, da wir über Brave-Ergebnisse direkt Erkenntnisse für Claudes Quellen ableiten können.
  • Brave Search besitzt einen eigenen, von Google unabhängigen Index, dessen Top 10 nur zu etwa 50% mit Googles Ergebnissen übereinstimmen.
  • Prüfe daher unbedingt Deine Sichtbarkeit bei Brave Search, insbesondere wenn Du eine B2B- oder tech-affine Zielgruppe hast, da auch andere AI-Plattformen Brave nutzen.


Brave: Heart of Claude?

In der Welt von AIs und GPTs nimmt Claude eine interessante Position ein. Häufig mit ChatGPT in einem Atemzug genannt, hat Anthropics Claude der Konkurrenz von OpenAI im Enterprise-Bereich den Rang abgelaufen. Man könnte also sagen, dass Claude damit das wichtigste Modell im B2B-Bereich geworden ist. Zu dieser Aussage ließ sich zumindest Josh Blyskal von Profound bewegen, der im gleichen LinkedIn-Post eine unter diesem Aspekt noch interessantere Erkenntnis teilte.

Er hat eine breite Auswertung darüber gemacht, wie sich die Quellen von Claudes Zitierungen mit verschiedenen Suchmaschinenergebnissen überschneiden. Dabei gibt es eine Korrelation, die deutlich hervorsticht: ~80% der Zitierungen kommen aus den Top 10 von Brave Search. Die Suchmaschine wurde vor ein paar Jahren ins Leben gerufen, der gleichnamige Browser ist tatsächlich schon 10 Jahre alt. 💀

Bei Googles Top 10 liegt diese Schnittmenge nur bei 34%, Brave-Ergebnisse sind also deutlich aussagekräftiger über das Potential für eine Zitierung. Im Gegensatz zu ChatGPT kann Claude damit für uns vorhersehbarer werden. Während ChatGPT einen eigenen, potentiell komplett intransparenten Index aufbaut, können wir über Bande aus Brave Erkenntnisse für Claude ableiten. Wie mit allem, was die SEOs dieser Welt entdecken, wird sich zeigen, ob das auch in Zukunft so bleibt. Oder ob sich Anthropic eine Scheibe von OpenAI abschneidet und einen eigenen Index aufbauen wird.

Aber solange es noch schneit, wollen wir Schlitten fahren. Der Vorteil: Brave hat eine eigene API, die man für seine Zwecke anzapfen kann. Brave wird dadurch nicht über Nacht zur wichtigsten Suche oder zum größten Hebel der näheren Zukunft. Aber insbesondere im B2B-Bereich oder einer tech-affinen Audience lohnt sich aus meiner Sicht eine Expedition in die schöne neue Welt.

Und nach allem was wir wissen, ist es eine andere Welt. Eine skalierte Auswertung kenne ich nicht, aber kleinere Versuche zeigen nur 50% Schnittmenge zwischen den Top 10 von Google und Brave. Was nicht abwegig ist, wenn wir bedenken, dass es neben der eigenen Suche einen vollständig eigenen Index von Brave gibt. Daher definitiv unsere Empfehlung, in der Prio abhängig von Deinen potentiellen Kunden, sich mit Brave und dem Status Deiner Sichtbarkeit zu beschäftigen.

Falls Du noch ein Argument brauchst: Claude scheint nicht die einzige Plattform zu sein, die auf Brave zurückgreift. Gute (und nicht so gute) Nachbarschaft gibt es z.B. mit OpenClaw, Cursor und Windsurf.

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