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Geschäftsführender Gesellschafter

Diese Woche wurde wieder viel über Paginierung diskutiert. Ähnlich wie Folder vs. Subdomain eine Standard-Debatte. Auch wir können viel darüber diskutieren (und tun es auch), was in welchem Fall die beste Umsetzung einer Paginierung ist. Auftakt zur Diskussion war ein nicht ganz zu Ende gedachter Post. Und natürlich kann man viel über Paginierung sprechen: Canonical auf die erste Seite, oder nicht? Paginierung indexieren lassen, oder nicht? Wie setze ich Infinite Scrolling technisch um? Ist infinite Scrolling besser oder schlechter als Paginierung? Sollte die paginierte URL einen Parameter haben? Brauche ich eine View-All-Page? Wie mache ich das bei >1000 Produkten? Wie viele Produkte sollte ich auf einer Paginierungsseite anzeigen? Wie kann ich die Seitenanzahl verringern? Wie kann ich die Verlinkung der Seiten untereinander verbessern? 90% dieser Diskussionen gehen aber komplett am Thema vorbei und bringen keinerlei Trafficverbesserung. Die Frage, die SEO eigentlich stellen muss ist: „Ist es sinnvoll, dass das CMS/Shopsystem standardmäßig eine Paginierung für jede Kategorieseite liefert? Wo ist die Paginierung für Nutzer hilfreich und wo nicht?“ Oft sind Filter eine bessere Alternative zu Paginierungen. Häufig löst ein Link in eine tiefere Kategorie das Problem. Ganz selten ist eine Paginierung aller Produkte für den Nutzer wirklich wertvoll. Dazu kommt: Ein Blick in die meisten Logfiles zeigt: Die paginierten Seiten werden äußerst selten angezeigt. Jedes Mal, wenn wir über Paginierung sprechen, dann sollte die erste Frage sein: „Was genau wird für Nutzer besser, wenn wir dieses Thema angehen?“ Denn oft genug kann in Paginierung viel Zeit versenkt werden, ohne dass es den geringsten Benefit hat. Manchmal dagegen liegt hier aber ein perfekter Hebel.

Geschäftsführender Gesellschafter

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