Hattest Du letzte Woche mal einen Blick in den Crawl Stats Report Deiner GSC-Properties geworfen? Dann ist Dir sicherlich auch aufgefallen, dass der Googlebot sich offenbar einen Tag Urlaub gegönnt hat. Das ist weder Jaimie Alberico entgangen, noch eine Reihe anderer SEO-Menschen, die SE Roundtable zusammengetragen hat.
Ich hab hier einmal einen Screenshot aus unserer Wingmen-Property fĂĽr Dich reingepackt. Bei uns ist die LĂĽcke am 09. Februar:
Noch deutlicher wird es in diesem GIF, das ich mir von Barry Schwartz ausgeliehen hab, in dem die Daten fĂĽr den 08. Februar fehlen:
In einigen Properties scheint der 08. Februar betroffen, in anderen der 09. Februar. In allen von mir geprüften Properties war es das spätere der beiden Daten.
John MĂĽller sagt dazu folgendes:
"If there's a gap in the graph like this, it's due to not having a datapoint for that time. If the graph went down to 0 during that time (no gap), that would be due to not crawling. So in short, you can ignore these gaps -- they're not a sign of a problem on your end."
Also keine Panik, es ist kein kollektiver Fehler seitens der SEO-Welt aufgetreten. Einfach ruhig bleiben und weitermachen. Und siehe da, wenige Tage nach dem die LĂĽcke aufgefallen ist, wurden die fehlenden Daten nachgezogen:
Erst Ende November letzten Jahres hatte es bereits einen kleinen Schluckauf gegeben. Der konnte aber schon am Folgetag beseitigt werden.
Aber nicht nur im Crawl Stats Report ist es gerade etwas ruckelig. Zwischen dem 01. und 03. Februar gab es ein "logging issue" im Performance Report, siehe Data Anomaly Doku von Google und im begleitenden Artikel von SE Roundtable wird ergänzend auf weitere Ausfälle aus der jüngsten Zeit verwiesen.
"Performance metrics suffered a logging issue on analytics for Search, Discover, and Google News. As a result, you may see some discrepancies in your performance data during this period. This is only a logging issue; it does not reflect a change in either user behaviour or search results on Google."
Gut zu wissen, dass es nicht an uns, sondern an Google liegt. Und auch, dass man innerhalb kürzester Zeit ein klärendes Feedback seitens Google erhält, wenn man über Ungereimtheiten stolpert. Trotzdem kann das hier und da erstmal für einen kleinen Schrecken sorgen.