In der zwölften Folge von Search Off Records Podcast hat Google-Mitarbeiter Gary Illyes erzählt, dass die Suchmaschine unterschiedliche Speichertypen für unterschiedliche Dokumente verwendet, je nachdem wie oft ein Dokument in der Google Suche erscheinen soll. Kurz zusammengefasst gibt es drei unterschiedliche Speichertypen:
- Der schnellste aber auch der teuerste RAM Speicher für Dokumente, die fast jede Sekunde abgerufen werden. Wird für den kleinsten Teil der indexierten Dokumente verwendet.
- Ein Mittelding – SSD. Auch teuer und schnell, aber nicht so wie der erste Speichertyp. Die Anzahl der so gespeicherten Dokumente ist auch relativ überschaubar.
- Die billigste und langsamste Variante – HDD. Die meisten indexierten Dokumente werden auf dem Hard Drive gespeichert.
Erneut weist Google darauf hin, wie wichtig Kostenreduzierungen sind. Die Anzahl der Dokumente im Web wächst ständig. Und damit der Aufwand diese Seiten zu crawlen, zu rendern und zu ranken. Je stärker Du Google also hilfst Deine Seiten ressourcenschonend zu verarbeiten, umso besser wird Google Deine Seite crawlen, verarbeiten und indexieren. und wir wissen alle: Google kann nur indexierte Dokumente ranken.
Was also kannst Du tun, um Googles Kosten zu senken:
- Antworte schnell, komprimiert und über HTTP/2
- Antworte direkt mit HTML und reduziere den Aufwand für Verarbeitung und Rendering
- Lade nur, was Du brauchst (HTML, JS, CSS, Bilder, LazyLoading, etc.)
- Nutze schlankes, schnelles JavaScript und davon so wenig, wie möglich, beziehungsweise nur mit Progressive Enhancement
Klingt wie Performance-Optimierung für Smartphones? Das dürfte kein Zufall sein. Ein Teil der Core Web Vitals-Initiative ist sicherlich auch das Kostensenkungs-Argument.