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Geschäftsführender Gesellschafter

Wie entsteht unser Newsletter eigentlich? Was passiert alles, damit Du, wenn Du Dienstag morgens in Dein Postfach schaust, eine neue Ausgabe des Wingletters vorfindest?

Zu Beginn der Pandemie haben wir uns dazu entschieden, die Sache mit dem Newsletter auszuprobieren, nachdem sich Florian jahrelang mit der Idee nicht gegen Johan durchsetzen konnte.

Natürlich hat es ein paar Iterationen gebraucht, bis sich der Prozess eingeschliffen hat (und ist sicherlich auch weit entfernt von dem, was wir unseren Kunden als ordentlichen Redaktionsprozess empfehlen würden... ). Inzwischen ist die Entstehung des Newsletters ein runder Vorgang innerhalb unseres Wochenablaufs:

Schritt 1: Artikelsammlung

Wir sammeln in einem Slack-Channel interessante Artikel, Tweets, Videos oder sonstige Informationen. Wichtig hierbei: Nur Link posten ist verboten. Mindestens ein Satz zur Einordnung, warum der Artikel für andere spannend ist, sollte immer dabei sein.

Einiges wird hier schon diskutiert. Anderes landet direkt im Newsletter. Wieder Anderes findet niemals Eingang dorthin.

Schritt 2: Draft

Motiviert einen von uns ein Thema, dann geht es in den Draft-Bereich in unserem Newsletter Google Doc. Hier schreiben wir unsere Artikel und geben sie in die Review durch einen weiteren Wingmenschen. Der schaut noch mal inhaltlich und orthografisch drauf.

Sind alle Korrekturen und Rückfragen geklärt, geht es in Ready for Publish. Hier sammeln wir die fertigen Artikel, um daraus eine Ausgabe zu kuratieren.

Schritt 3: Nachdrückliche Motivation (juristisch korrekte Anmerkung der Redaktion: Nötigung)

Am Freitag, aber eindringlich am Montag wirbt Anita um weitere Artikel und eine Einleitung.

Schritt 4: Schlussredaktion und Übertragung

Sind alle Artikel fertig, werden sie aus dem Google Doc in unser Wingletter-Tool gekippt. Das ist eine Eigenentwicklung, in der wir unsere Artikel in Markdown einpflegen, den Autoren zuweisen und eine Testmail verschicken.

Ist die Testmail von 2-3 Wingmenschen gereviewed, wird der Newsletter gescheduled. Das ist meist ein Zeitpunkt kurz nach 17 Uhr am Montag. Kann in Einzelfällen aber auch schon mal Freitag oder erst Montag deutlich später werden. Das ist unter anderem von der Teamauslastung, aber auch von der Komplexität der Themen abhängig.

Anschließend wird das Draft-Dokument für die nächste Woche wieder geleert und die Artikel ins Archiv-Dokument verschoben.

Schritt 5: Versand

Das Wingletter-Tool wandelt die Markdown-Texte in einen HTML-Newsletter um und schickt den per API an getresponse.com. Unser Newsletter-Provider mit dem wir so mäßig zufrieden sind.

Gibt es jetzt noch mal Änderungswünsche, dann können wir das notfalls noch im getresponse machen. Das vermeiden wir nach Möglichkeit aber, denn das ist hochgradig unkomfortabel.

Schritt 6: Auswertung und Feedback

...findet nicht strukturiert statt. Wir freuen uns über jede Mail, LinkedIn, Tweet, Facebook- oder andere Nachricht, die wir bekommen. Egal ob positive (was die meisten sind) oder negative (die wir noch wichtiger finden) Nachrichten. Alle werden in Slack und in Notion geteilt.

Seit ein paar Wochen testen wir das Anteasern der Artikel über verschiedene Social Media-Kanäle und Mechanismen.

Ganz selten schauen wir mal auf die Performance einzelner Ausgaben. Sehr intensiv macht das aber gerade Chrissi, die tatsächlich unseren Newsletter zum Thema ihrer Bachelorarbeit gemacht hat. 🎉

Geschäftsführender Gesellschafter

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