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Head of Operations & Quality

Ich sag’s mal so: Eines der größten Privilegien bei Wingmen ist, dass ich nicht mehr mit Microsoft 365 arbeiten muss. Wie Behrend neulich schon im letzten Newsletter geschrieben hat: Teams, SharePoint und Co. sind für mich eine Katastrophe.

Excel, Word und PowerPoint? Die will ich nicht unbedingt missen. Aber wenn’s ums Zusammenspiel und kollaboratives Arbeiten geht, macht Google das einfach deutlich besser. Daher bin ich froh, dass wir auf Google Workspace setzen.

Dennoch bin ich bei Wingmen an einem Punkt anders: Ich bin der einzige ohne Macbook. Stattdessen tippe ich fröhlich auf einem Windows-Gerät herum. Mit dieser ganzen Äppelwoi-Technik kann ich mich einfach nicht anfreunden. Für mich ist das einfach nur „Most“. Aber ja, damit bin ich hier allein auf weiter Flur. Die Diskussion über den ewigen Wettstreit zwischen Windows und Apple bleibt am Ende genauso ergebnislos wie die Verständigung zu der Frage, ob es “Dreiviertel drei” oder “Viertel vor drei” heißt. Oder ob man Pfannkuchen “Berliner” nennen darf.

Doch zurück zum Thema. Google Workspace ist cool, aber trotzdem hatte ich hier schon immer ein Problem: Ich kann mich nicht damit anfreunden, wenn E-Mail und Kalender nur im Browser laufen. Für mich gehören die als eigenständige Programme auf den Desktop. So wie’s auf dem Smartphone ja auch eigene Apps gibt.

Mein Workaround war früher jahrelang Outlook. Für mein Google-Konto. Und das war … naja … für alle Beteiligten bescheiden. Ihr kennt das sicher auch? Da sieht die Kalendereinladung dann einfach Murks aus. Das matcht so gar nicht miteinander.

WebCatalog Logo

Umso glücklicher war ich, als ich vor einiger Zeit WebCatalog entdeckt habe. Das Tool macht eigentlich nichts anderes, als Websites in eigenständige Desktop-Apps zu verwandeln. Heißt: Ich habe jetzt in meiner Taskleiste zwei hübsche „Programme“ - eins für Gmail und eins für Google Calendar.

Windows-Statusleiste mit Gmail und Google Calendar als eigenständige Apps

Das Ganze ist kostenlos fĂźr bis zu zwei Apps. Reicht mir vĂśllig. Denn viele andere Tools haben sowieso schon brauchbare Desktop-Versionen.

Einziger Wermutstropfen: Man muss WebCatalog und die erstellten Apps regelmäßig updaten. Für mein Empfinden etwas zu oft. Aber das wird seine Gründe haben. Damit kann ich leben.

Falls Du also auch so tickst wie ich und bestimmte Web-Tools lieber als eigenständige Desktop-Programme hättest: Schau’s Dir mal an. Falls nicht: auch gut, dann scroll einfach weiter 😉

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