Die Fußball-Europameisterschaft wurde am Wochenende mit dem Finale zwischen England und Italien entschieden. Unsere herzlichen Glückwünsche gehen über die Alpen an die Sieger. Das Ende der EM bedeutet aber auch, dass wir Dir noch das Endresultat unseres Tippspiels mitteilen müssen.
Gewonnen hat mit satten 109 Punkten der Kollege Andreas (ebenfalls Glückwunsch!), aber das tut hier ja eigentlich nichts zur Sache. Viel spannender war ja die Frage der überlegenen Tipp-Methodik. Zur Erinnerung: Lars hatte seine Tipps aus den Verhältnissen von Suchvolumina verschiedener Suchanfragen zu den antretenden Nationen abgeleitet. Ich bin dagegen mit einem vierseitigen “Würfel” an den Start gegangen.
Von meiner Seite aus musste in den K.O.-Spielen natürlich eine kleine Anpassung vorgenommen werden, da ein Unentschieden kein mögliches Ergebnis abbildete. Falls ich also nach dem Wurf für beide Seiten ein unentschieden hatte, wurde einfach für beide weitergewürfelt, bis es kein Unentschieden mehr war.
Nun aber zu den Ergebnissen: Lars konnte mit 79 Punkten seinen 8. Platz verteidigen. Behrend, der auch einen SV-orientierten Ansatz fuhr, belegt den 9. Platz mit ebenfalls 79 Punkten, aber weniger Spieltagssiegen. Mein Würfel hat mir immerhin 62 Punkte und damit Platz 11 beschert.
Die Differenz beträgt etwa 4 komplett richtig getippte Spiele, 5 Tipps mit der richtigen Tordifferenz oder 8 mit richtiger Tendenz. Rein auf der Datenebene scheint der Suchvolumen-Ansatz für Tippspiele also erfolgreicher als der komplette Zufall. Ich wage aber zu behaupten, dass sowohl unser Versuchsaufbau als auch die abgeleiteten Thesen einer seriösen, wissenschaftlichen Untersuchung womöglich nicht standhalten würden (Anmerkung der Redaktion: Eine hanebüchene Behauptung. Natürlich waren das alles statistisch einwandfrei).
Aber mit der WM im nächsten Jahr winkt ja bereits eine neue Testreihe ;)