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Ich war am Wochenende bei einem Käsebuffet. Ein absoluter Traum für eine Käseliebhaberin wie mich. Also zumindest in der Theorie. Über 50 Sorten Käse konnte man dort verkosten. Aber nach dem zweiten Teller, gefüllt mit feinstem Bergkäse, würzigem französischen Weichkäse und Ziegenfrischkäse mit Pistazien ging einfach nichts mehr rein. So schade, denn es hätte ja noch so viel mehr Sorten zum Probieren gegeben. Während ich im Anschluss auf dem Sofa gegen das Käse-Koma ankämpfte, wurde mir wieder einmal klar: Nur weil etwas im Überfluss verfügbar ist und glänzend präsentiert wird, heißt das nicht, dass es eine gute Idee ist, sich mehr auf den Teller zu laden, als man vertragen kann.

Und genau da schließt sich gedanklich der Kreis zum Thema SEO und GEO. Zu viel synthetischer, KI-geschwurbelter Content ist wie zu viel Käse auf einmal. Sieht im ersten Moment verlockend aus, liegt am Ende aber verdammt schwer im Magen. Denn während Google noch versucht, diese Flut überhaupt irgendwie zu verarbeiten, verstopft der Einheitsbrei vor allem Crawl-Budgets und bläht die Webseiten auf. Vielleicht ist es an der Zeit, dem Magen (und dem Index) eine kleine Pause zu gönnen.

Was garantiert kein Käse ist: die Artikel in dieser Ausgabe.

  • Gouda-Pragmatikerin Sandra erklärt Dir die Fehlermeldung “Couldn’t fetch” bei Sitemaps.
  • Bergkäse-Befürworterin Saskia fragt sich, ob Brand Searches AIOs bekommen.
  • Mozzarella-Minimalist Flo überlegt, wie man den Low-Quality-Stempel vermeiden kann.
  • Roquefort-Rebell Darius spricht Klartext ohne Kollateralschaden.

Guten Hunger!

Deine Wingmenschen

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