Google hat den mit dem Frühjahrsputz begonnen und wischt mit dem digitalen Staubwedel über die Video- und Image-Sitemaps. Einige Tags waren so eingestaubt oder von vielen fehlerhaften Benutzungen verdreckt, dass sie gleich ganz entsorgt werden mussten.
Damit sind Image-Sitemaps wesentlich schlanker geworden.
In Zukunft verschwinden aus der Bilder-Sitemap:
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title -
caption -
geo_location -
licence
und es bleibt eigentlich nur noch die URL des Bildes selbst als Ergänzung für die Sitemap.
Wichtig dabei ist, dass diese Infos nur aus der Sitemap fliegen, aber beim Crawling der eigentlichen URLs natürlich weiterhin von Google beachtet werden.
Gerade für die Lizenz-Informationen empfiehlt Google den Einsatz von Metadaten in den Bildern. Da die Metadaten von Bildern häufig zur Verringerung der Dateigröße gekürzt werden, kann es sein, dass diese fehlen. Das ist ein guter Anlass zu prüfen, was bei Deinen Bildern noch an Metadaten ausgeliefert wird und ob lizenzrechtlich notwendige Informationen noch in der Bilddatei vorhanden sind. Auch wenn das über die 6 Tipps, die Andreas für Euch in diesem Newsletter zusammengefasst hat.
Alte Sitemap-Empfehlung der Google Dokumentation:
Neu:
Auch die Video-Sitemaps wurden ein wenig eingedampft. Diese bleiben relativ komplex, aber es fallen zum Beispiel Preisangaben, Kategorien und embedding-Angaben weg. Wenn Du bislang detaillierte Video-Sitemaps nutzt, solltest Du sie mit den aktuellen Video-Sitemap Guidelines und Googles Video Best Practice Empfehlungen abgleichen.
Insgesamt befürworten wir die Aufräumaktion. Sitemaps sind ein wichtiges SEO-Werkzeug, aber sollten mit Bedacht eingesetzt werden. Wenn Du jetzt Deine Sitemaps überarbeitest, findest Du in unserem Wissensbereich alles was Du sonst über XML-Sitemaps wissen musst.