Descriptions sind derzeit gefragtes Untersuchungsobjekt in Studien. Auch in der Untersuchung von Portent stehen sie im Fokus. Die Untersuchung kommt zu folgendem Ergebnis: In gut 70% der Fälle ist Google der Meinung, eine bessere Description liefern zu können als der eigentliche Absender. Zumindest findet in nur 30% der Fälle eine Übernahme der hinterlegten Description statt.
Vor allem auf den Plätzen 4 bis 6 und bei longtailigeren Suchbegriffen zeigt Google sich experimentierfreudig. Gerade beim Longtail wenig überraschend, denn mutmaßlich haben die SEOs und Redaktionen kein genaues Auge drauf und es wird auch gerne mal ein Muster benutzt, anstatt dass unique ein Text formuliert wird. Spannend: Die Descriptions von Google können durchaus auch mal etwas länger sein als der Platz, der uns derzeit zur Verfügung steht.
Heißt das also, Du kannst Dir das mit den Descriptions künftig ganz sparen? Nein, ganz im Gegenteil! Du solltest die Möglichkeit zu kontrollieren, wie Deine Ergebnisse in den SERPs präsentiert werden, nach wie vor so gut Du kannst nutzen. Dabei helfen Dir beispielsweise Suchvolumen, Rankings Clicks und Impressions, die Descriptions Deiner URLs zu priorisieren und zu optimieren.
Wenn Du Zeit in die Descriptions investierst, stehen die Chancen immer gut, möglichst viel Potenzial auszuschöpfen. Und sollte bei extremen Longtail-Anfragen dann doch mal eine andere Description gewählt werden, entsteht daraus kein Nachteil. Passend dazu: Unser Grundlagen-Artikel zum Thema Snippets.