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Consultant
Das Wichtigste in Kürze
  • Wir nutzen strukturierte Daten, damit Suchmaschinen unsere Inhalte effizient und präzise verstehen
  • Google hat das Markup für Merchant Listings erweitert, sodass Du nun eine Kategorie angeben kannst, was besonders für E-Commerce-Sites nützlich ist.
  • Es gibt eine von Google bereitgestellte Produkttaxonomie mit rund 5.600 Kategorien und IDs, die Du nutzen kannst, um Dein Sortiment abzubilden.
  • Im JSON-LD Markup referenzierst Du den CategoryCode und gibst entweder die codeValue der Kategorie-ID oder den direkten Kategorienamen an.
  • Wir empfehlen Dir dringend, diese neue Möglichkeit für Deine E-Commerce-Produkte zu nutzen, um die Lesbarkeit Deiner Listings für Maschinen zu optimieren.


Merchant Listing Kategorien fürs Markup

Eigentlich ist es immer der gleiche Trick, um Ressourcen und Personal zu sparen. Früher gab es mal einen Tankwart, aber schon lange zapfen wir selber den Sprit (wenn wir ihn noch zahlen können). Es gibt zwar noch Kassierer, aber am Self-Checkout darf der Kunde diese Arbeit auch selbst machen. Das Pendant dieses Vorgangs im WWW sind für mich die strukturierten Daten. Warum soll Google (oder jede andere Suchmaschine) denn die knappe Rechenzeit damit verbringen, Deine Inhalte zu verstehen? Du könntest doch auch feinsäuberlich hinterlegen, worum es auf Deiner URL geht.

Nicht falsch verstehen. Ich bin großer Fan von strukturierten Daten – aus genau diesem Grund. Wir haben die Möglichkeit, unsere Informationen unmissverständlich bereitzustellen. Bis vor Kurzem konnten wir nur schwerlich erwarten, dass Maschinen das für Menschen gebaute Netz einfach so verstehen können. Eine der Kernaufgaben von SEOs war und ist (auch für GEO) sicherzustellen, dass wir unsere Inhalte so zur Verfügung stellen, dass Suchmaschinen sie richtig verstehen können.

Dabei spielen wir dann auch gerne mit, wenn wir ein paar JSONs anlegen sollen, damit Google nicht zu schwer heben muss. Das gilt auch für das jüngste Update der Structured Data Documentation, auf das wir durch den Post von Kelly Sheppard aufmerksam geworden sind. Speziell ist es neuerdings möglich, im Markup für Merchant Listings eine Kategorie anzugeben. Also Obacht für alle aus dem Bereich E-Commerce! Oder um es mit Kellys Worten zu sagen:

“This could be quite useful for e-commerce sites.”

Witzig finde ich auch den Einblick in die dafür verlinkte Produkttaxonomie von Google, die seit 2021 scheinbar kein Update bekommen hat. Zumindest als deutschsprachiger Nutzer kann man es sich auch einfacher machen und den ‘en-US’-Teil der URL durch ‘de-DE’ ersetzen. Schon hat man das ganze auf Deutsch. Insgesamt befinden sich darin knapp 5.600 Kategorien und Subkategorien und dazugehörige IDs. Also einiges an Auswahl, die man jetzt mit dem eigenen Produktsortiment mappen kann.

Abgesehen davon funktioniert das Markup “wie immer”. In der JSON-LD referenziert man den Typ CategoryCode und die dazugehörige Quell-Datei. Dann referenziert man die ID der entsprechenden Kategorie als codeValue. Zum Beispiel so:

"category": [
  {
	"@type": "CategoryCode",
	"inCodeSet": "https://www.google.com/basepages/producttype/taxonomy-with-ids.en-US.txt",
	"codeValue": "211"
},

Alternativ kann man auch den Kategorienamen direkt nennen, dann wäre der Wert für codeValue in diesem Beispiel “Bekleidung & Accessoires > Bekleidung > Bademode”. Mehrfachangaben sind möglich. Ebenso benutzerdefinierte Angaben. Am besten Du schaust Dir auch die entsprechende Stelle der Dokumentation dazu nochmal an.

Have fun!

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